Wasser besitzt, also gewissermaßen einer Erdeähnlich ist. Allein wenn er rein ist, besitzt erganz die allgemeinen Kennzeichen eines Alkali,und wird daher mit Recht den Alkalien beige-zählt.
§. 3QZ.
Der Kalk ist in der Natur äußerst häufigverbreitet, und kömmt im M-neralretche als Mar-mor, Kalkipalh, Kreide oder gemeiner sogenann-ter Kalkstein vor. Man findet ihn auch trnThierreiche, in den Gehäusen der Schaalkhiere,als Austenchaalen, Schnechcngehäulcn, Muschel-schaalcn ec. und im Gewacht eiche kömmt er eben-falls sehr häufia vor, und wird fast in jederPflanzenasche angetroffen.
§. Z09.
Im reinen Zustande kömmt der Kalk abernicht in der Natur vor, sondern immer in Ver-bindung mir andern Köpern, vorzüglich mirSauren , z. D. mit Schwefelsäure, als Gipsund Alabaster, mit Flußspathsäure als Flußspats),Mit Phosphorsäure als Ava.it, und vorzüglich mitKohlenfiofflaure alsKretde, Marmor, Kalkipathrc.Aus diesen kohlensauren Ka.k läßt sich auch derKalk am leichtesten darstellen, weil die Kohlcn-stoffsäure sich durch das Feuer austreiben läßt.
§. Zio.
Im Großen geschieht das Brennen des Kalksin eignen Äalkösen, und man wählt dazu nichtreinen kohlensauren Kalk, sondern gewöhnlichKalkstein, der noch verschiedene andere erdigeTheile enthält. Zm Kleinen gewinnt man einen
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