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Metalle lassen sich indessen durch Hülfe der Elek-trizität, der Säuren :c. dennoch auch mit Sauer-stoff verbinden, und in Oxyde verwandeln; al-lein diele Oxyde werden in einer Hähern Tempe-ratur wieder zersetzt, der Sauerstoff entweichtdaraus als Sanerstvffgas, und die Metalle er-scheinen wieder in ihrem vorigen Zustande. DieOxide der unedlen Metalle bedürfen hingegendes Zusatzes einer andern Substanz, die ausihnen in der Hähern Temperatur den Sauerstoffanziehet, wenn sie wieder zu Metall werden sol-len ; eine solche Substanz ist der Kohlenstoff derden Sauerstoff anzieht, und sich damit zur Koh-lenstoffsäure verbindet, die sich verflüchtiget.
§. 384 -
Die Metalle können sich mit verschiedenenQuantitäten Sauerstoff verbinden, gewöhnlich gibtes aber für die meisten Metalle nur zwei festeVerhältnisse, oder Stufen, die Verbindung deSMetalles mit dcr geringsten Menge Sauerstoff,oder mit dem Minimum, und die Verbin-dung mit dcr grössten Menge Sauerstoff, odermit dem Maxim um, über welche keine Verbin-dung mehr statt findet. Die ersten dieser Verbin-dungen nennt man unvollkomrneneMetall-oxyde oder Metalloxyduie, die zweiten abervollkommene oder geradezu Meralloxyde.Entstehen bei einer Arbeit die erster», so nenntman sie einen Oxydulationsprozeß, entstehendie zweiten einen O x y d a li o n s pr o zeß. Esgibt aber einige Metalle die zwischen den Oxi«dul und Oxyd noch mehrere Zwischenstufen derOxidalion zu lassen, z. B. das Blei.