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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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§- 565 .

Um mm aus jener Flüssigkeit (§ Z64) diePhosphorsaure rein zu erhalten, schüttet manso viel vom wässerigen kohlensioffsauren Ammvtniak (g. Z3o ) hinzu, als noch ein Ntederschlagerfolgt. Die Phosphoisäure verbindet sich mitdem Ammoniak, und der unzersetzte phosphorsaureKalk fallt nrrder und wird durch ein Snhezeuchgeschieden. Jetzt dampft man die Flüssigkeit ineiner Porzcllaiuschale zur Trockne ab, macht danneinen Schmelzkieqel im Feuer glühend, und trägtdas trockne Salz in kleinen Antheilen hinein,und läßt es so lange schmelzen bis alles An»rnoniak verflüchtiget ist, kein Auf chäumen mehrstatt findet, und die Phosphorsaure ruhig fließt,dann wird sie ausgegossen. und stellt jetzt einedurchsichtige qlasähnliche Masse dar, die einensehr sauren G- schmack besitzt, an der Luft Feuchttigkeit anzieht, uno zerfließt. Man löset sie insechs Theilen kochendem Wasser auf, und betwahrt sie als liquide Phosphor säure auf.

Phosphorsaure Salze.

§. 566.

Die Phosphorsaure geht mit allen Alkalien,Erden und Meralloxpden in Verbindungen, undgibt damit eigenthümliche Salze. Zu den p h ockrphorsauren Salzen mit alkalischerGrundlage gehören: das phosphorsaureKali; das phosphorsaure Natrum; derphosphorsaurcKalk; der phosphorsaureBaril; und der phosphorsaure Strvn»tian. Von diesen drei letztem Salzen wird

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