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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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306
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wohl schwerlich sich eine besondere Anwendungmachen lassen, weil sie im Wasser fast unauflössltck sind. Endlich gehört noch hierher das phos»phorsaure Ammoniak, oder schmelzbareHarn salz. Wenn man das phosphorsaureKali, oder Natrum, oder Ammoniak bereitenwill, so ist es nicht nothwendig sich erst die reinePhosphorsäure zu verfertigen, sondern man kanngeradezu die noch Phosphorsauren Kalk aufgeslöst enthaltende Phosphorsäure (§. 565.) mitdem Alkali sättigen, wodurch der phosphorsaureKalk niederaeschlagen wird- Wenn das phoSsphorsaure Narrum kristallisiren soll, so muß mattihm einen Ueberschuß von Natrum geben.

Z- 567.

Von den phosphorsaure« erdigenSalzen sind bekannt: die phosphorsaureThonerde; die phosphorsaure Zirkonserde; die phosphorsaure Talkerde; diephosphorsaure Irr er erde und die phosrphorsaure Be rill erde. Fast alle dieseSalze sind im Wasser unauflöslich, und verssprechen daher für die Färbekunst keinen besonsdcrn Nutzen.

§- 568 -

Durch die Verbindung der Phosphorssäure mit den metallischen Substanzen entstehenfolgende Salze: phosphorsaure« Gold;phosphorsaure Platin; phosphorsausres Silber; phosphorsaures Quecksilsber; phosphorsaures Blei; Phosphorssaures Tupfer; phosphorsaures Eisen;phosphorsaures Zinn ; phosphorsaurer