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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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320
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Molybdänsaure Salze.

§- 598 .

Die molybdänsaure« Salze verdienenerst nocd genauer untersucht zu werden, und sindnoch wenig bekannt; so viel weiß mau, daß dieMolybda»>äure sich leicht in Kali, Narrum,und Ammoniak auflöset, und damit auflöslicheund knsiaütsirbare Salze gibt, die auch wohlvorzüglich in der Färbekunst verdienen versuchtzu werden, weil die Molybdänsaure so schwerim Wasser auflöelich ist. Jäger bediente sichbei seinen Farbeversuchen auch des molybdämsauren Kali mir einem sehr guten Erfolg. Mitdem Baril, dem Kalk, dem Strontian bildetdie Molybdänsaure sehr schwer auflösliche Vcr»biudungen.

§ 599 -

Mit den Erden geht die Molubdänsaure,die Kieielerde ausgenommen, auch in Verbimdüng, die daraus entspringenden erdigenSalzesind aber sämm'lich so schwer im Wasser auflöstiich, daß davon sehr wenig Anwcnoung zu er«warten steht. Dieses ist auch der Fall mir denMolybdänsauren metallischen Salzen, diesämmtlich fast unauflöslich im Wasser sind; auchist ihre chemische Natur ncch sehr unvollständigbekannt. Man bringt diele Verbindungen durchdoppelte Zersetzungen hervor, indem man nädm,lich molybdänsaureS Kali oder molybdänsaurcüNakrum in die ,-Iuflöm a des metallische» Salzeströpfelt. Dem Färbekünftler öffnet sich aber biernoch ein weites Feld zu Untcrsuchunaen, es stehtzu erwarten, daß manche nützliche Resultate her,

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