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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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321
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vorgehen werden. Wenn man die zu färbendenStoffe erstlich mit Molybdän sauren AlÄlien be»handelt, und dann in Auflösungen von metalli»scher» Salzen bringt. So dürsten vorzüglich daSmolybdänsaure Kali mir dem salpekerlauren Uran,schwefelsauren Kobalt, schwefelsauren Kupfer, salz»saure» Nickel, salzsauren Eisen u. a. m. zu «er»suchen seyn.

Von der Kohlenstvffjanre und ihren Ver-bindungen.

§. 600.

Wir haben bereits oben (§. 269 ) schon ge»sehen, daß die K 0 h l e n sto ffsaure oder Koh»lensäure eine Zuiammcmehnng von Kohlen»stoff und von Sauerstoff ist, die in ihremfreien Zustande die Natur eines Gas besitzt.

§ 6or.

Die Kohlenstoffsäure befindet sich frei imgasförmigen Zustande ,n der atmosphärische» Luft,vorzüglich aber an Orren wo viele Mensche»athmen, denn sie wird bei dem Athmen in derLunge erzeugt, und bei dem Ausaihmen ausgerstoßen; ferner da wo Wein oder Bier sich i»Gahrung befinden. Mit Wasser verbunden fin»den wir die Kohlenstoffsaure fast in allen Quell»wassern, und i» Menge ist sie in dem Mineral»wass rn entbalten die man Säuerlinge nennt z. D.im Selterwasser, im Spaa r und Pyrmonterwas»ser. Endli-b finden wir ße häufig in Verbindungmit Kali, Nalrum, Ammoniak, und mit Kalk.

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