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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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322
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Z22

d §. 602.

Man kann die Kohlensäure im gasförmigenZustand erhalten:

1) wenn man die kohlenstoffsauren Alkalienoder Erden in pnevmatischen Gefäßen durchandere Sauren auflöst.

2) Wenn man diese Substanzen einem starkenFeuer in Gefäßen aussetzt die mit dempnevmatischen Apparate verbunden find.

Z) Wenn man Kohle in verschlossenen Gefäßenin Sauerstoffgas verbrennt. Hier entstehtKohlenstoffs«»» durch Zusammensetzung.

4) Wenn man das Gas auffangt das sich betdem Gähren des Vieres oder des Wassersentwickelt.

§. 602 b.

Das kohlenstoffsaure Gas verhält sich wieeine wirkliche Säure (Z. 240). Man hat zwarvon derselben jetzt noch keine Anwendung in derFärbckunst gemacht, da sie aber einen Mtschungsrtheil vieler anderen Materien ausmacht, die inder Färbckunst gebraucht werden, sich auch beimancherlei Operationen der Färbckunst entwickelt,so ist ihre Kenntniß dem praktischen Färberwichtig.

Kohlenstoffsaure Salze.

§> 6c>Z.

Die Kohkenstoffsäure verbindet sich mit denAlkalien, den Erden und den Meialloxiden. Siekann sich mit denselben entweder völlig neutraliesiren> oder sie auch nur vollkommen sättigen.