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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Die alkalischen k»H,lenstoffsaurenSa^ze,kennen wie bereits unter dem Nansen mildeAlkalien (tz. 295^ ss) und sie sind für dieFärbekunst sehr wichkige Gegenstände. Mankann diese Alkalien noch vollständig mit Kohlen»stoffsäure sättigen, aber sie werden in diesem Zu»stände keinen besondern Einfluß auf die Färbe»kunst haben. Der Barit, der Kalk undSkrvnkian kommen gewühnlich ganz mit Koh»lenstoffsäure neutralisirt vor, und sind in diesemZustande im Wasser unauflöslich, daher sie auchvon vielen Chemikern noch als Erden betrachtetwerden.

§. 604.

Wenn ein Wasser freie Kohlenstoffsäure ent,hält, so löset es sowohl den kohlenstoffsaurenKalk, als den kohlenstoffsauren Barit, und denkohlenstoffsauren Srroniian auf. Erstem findetman daher auck häufig in Brunnenwässern (dieander» beiden Salze hat man darinne noch nichtangetroffen). Dieses Vorkommen des kohlenstoff»sauren Kalks in einem Mineralwasser hat aberoft nachlheilige Folgen bei der Färberei, indememvfindtiche Farben dadurch nüanzirt werden,oder auch wohl ihr Lüstre verliehcen.

§. 605.

Don dem Daseyn des kohlenstoffsauren Kalksin einem Wasser kann man sich durch folgendeMittel überzeugen: i) man tröpfle in destillirteSWasser eine Auflöumg von kleesaurem Kali(Sauerkieesalz) so wird ein weißer Niederschlag