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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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cher Menge, und bringt ihn in den Handel.Er besteht aus Zitronensäure, Aepfelsäure, ausSchleimrheilcn und aus vielen Wasser. Er istdem Verderben sehr unterworfen, und muß infest verstopften steinern oder gläsernen Flaschenaufbewahrt werden. Um möglichst den Zutrittder Luft davon abzuhalten gießt man in jedeFlasche etwas Olivenöl.

§. 62Z.

Diesem Zitronensäfte sind mehrere säuerlicheFrucht- und Beerensäfte in der Mischung sehrähnlich, z. B. der ausgepreßte Saft der unrei«fen Preußelbeeren, so wie der Saft derausgcp-efilen Traubenkirschen, die nachScheele fast ganz reine Zitronensäure, ohneBeimischung einer andern Säure enthalten.Auch in d'em Safte der unrcifeu Aepfel, derweißen, rothen und schwarzen Johan-nisbeeren, den Brombeeren, den Heidel-beeren, Berberisbeeren u. a. m. ist Zitro-nensäure, freilich immer mit mehr oder wenigerandern Säuren z. B. Aepfelsäure verbunden,indessen wird sich aus ihnen doch ebenfalls dieZitronensäure leicht darstellen lassen.

§. 624.

Um die reine Zitronensäure zu gewinnenverfährt man auf folgeodc Art: In einen zinner-nen Kessel bringt man eine beliebige Menge Zi-tronensaft oder ausgepreßten Preußelbee-ren fast rc. zum Sieden, und schüttet nunso lange gepülverte Kreide hinein bis kein Auf-brausen mehr entsteht. Man läßt dann alleserkttlren, gießt das Flüssige von dem Boden-