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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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336
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gehörige Menae Salpetersäure so abgeändertwerden, daü siä, der Zucker in Kleesäure verrwandele. Man nehme einen Theil weißen Zuckerund übergieße denselben in einen gläsernen Kol«den mit sechs Theilen mäßig starker Salpeterssäure und erhitze die Mischung im Sandbase.Die Salpetersäure setzt einen Theil ihres Sauer«stvffes an den Zucker ab, und entweicht als Satzpekergas. Wenn sich keine rothen Dämpfe mehrentwickeln stellt man die Feuchtigkeit in dieKälte, worauf die Kleefäure in säulenförmt«gen Kristallen anschießt, die man mit destillierenWasser abspült, und trocknet. Die von denKristallen abgegossene Flüssigkeit wird wieder mitetwa« Salpetersäure behandelt, und liefert dannnoch einen Theil Klcesäuure.

§ 632 »

Da aber die auf jene Art erhaltene Klee«säure sehr hoch im Preiße zu stehen kömmt,weil man immer nur eine geringe derfeldcn er«hält, so scheidet man sie lieber aus dem Sauer«kleesalz ab. Eine beliebige Menge dieses Sal»zes löset man in. kochendem dcsttllirrem Wasserauf, und tröpfelt nun m diese Auflösung so langeeine Auflösung von Dieizucker (essigsauremBlei) ebenfalls in destillirtem Wasser als nochein Nicdcrschlag erfolgt. Das Bleioxyd ver-bindet sich hierbei mit der Kleesäure und fälltals .klee saures Dlet unaustöelicb zu Doden,die Essigsäure aber trur wir d?m Kali zusammenund bleibt aufgelöst. Man gießt das Flüssigeab, wascht den Ni-'derichlag einige Mahl mitWasser aus und trocknet ihn.

§. 6zz.