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§. 633 .
Um auS diesem Niederschlage die Kleesäureabzuscheiden vermischt man die Hälfte seines Ge,Wichts konzentrirte Schwefelsäure mitdem achtfachen Gewichte Wasser, in einen gläefernen Kolben, trägt den Niederschlag hinein,und läßt das Ganze einige Tage lang in gelingder Wärme stehen, während man es oft umgschüttelt. Die Schwefelsäure tritt hier mit demBleioxyd zu schwefelsaurem Blei zusammen, daSsich als ein unauflösliches Salz abscheidet, unddie frei qewordene Klcesäure bleibt aufgelöst,und schießt nun beim Verdunsten in säulenförmiggen Kristallen an, die man auf Papier trocknetund aufbewahrt.
§. 634.
Die Kleesäure besitzt einen sehr starken,aber angenehmen sauren Geschmack, und einTheil dieser Säure macht schon Zoo Theile Wassermerklich sauer. In gleichen Theilen kochendenWasser löset sie sich auf, von kaltem Wasserbraucht sie aber zwei Theile Wasser zur Auflöetung. Seht man die trockne Säure dem Zeueraus, so sublimirt sich ein Theil derselben, einanderer aber wird zerstöhrt. Als Gegenstand derFärbckunst verdienet sie alle Aufmerksamkeit,vorzüglich in der Katkundruckerci, denn sie istbesonders geeignet die Deitzen von essigsaurenEilen, und essigsaurer Thonerde aufzulösen, unddie beuge die damit vorbereitet waren, vor derAnnahme der Pigmente zu schützen. Weil sienicht auf die Zeuge wirkt, so bietet sie beimenglischen Slippeldruck eine sehr gute Neservage
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