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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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an. Da sie eine sehr große Verwandschaft zumKalk hat, so dienet sie auch als Reagens umden Kalk in den Fluß, oder Brunnenwasser zuentdecken, er mag nun an Schwefelsäure oderan eine andere Säure gebunden seyn.

Kleesaure Salze.

§. 635.

Dte Kleesäure verbindet sich leicht mit denAlkalien, Erden und Metalloxyden und bildetdamit ganz eigenthümliche Salze. Sie zeigtaber mit der Wcinsteinsäure darinne eine Aehmlichkeit, daß sie sowohl mit dem Kalt und Na<rrum, als auch dem Ammoniak sich gern imUebermaaße verbindet, und damit saureSalzebildet, die im Wasser schwerer auflösltch sind,als die neutralen.

§. 636.

Als neutrale alkalische Salze kennen Wir:das kleesaure Kali, das man leicht erhältwenn man das Sauerkleesalz mit Kalt neukralt»sirt, und durch Verdunsten die Auflösung kristal»lilirt, oder zur Trockniß „braucht. Das kler»saure Natrum, durch Sättigung der reinenKleesäure mit Natrum; und das kleesaureAmmoniak, aus Kleesäurc und Ammoniak zu»sammengeleht. Diese drei Salze sind im Wasserleicht auflöslich, nehmen aber einen Ueberschußvon Kleesaure auf, und werden nun zu saurenschwer auflöslichen Salzen. Die Verbindungender Kieesänre mit dem Kalk, Darit undTtrentian sind im Wasser unauflöslich.