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§. 637 -
Das saure kleesaure Kali, auch Klee«salz oder S auerkle esalz genannt, ist einenatürliche Verbindung des Kali mit der Kleesäureim Uebermaaß. Man scheidet sie aus dem Saftemehrerer Pflanzen, als des SauerkleelujelS(Oxalis ucekosella), deS Springlujels (Oxallseoriiiculats I,.). des Nicklugcls (Oxalis cen-nua lu.), und mehrerer anderer Pflanzen ab.An den Orten wo diese Pflanzen häufig wachsenz. D. auf dem Harze dem Thüringer und demSchwarzwalde, in Schwaben , in der Schweitzu. a. a. Orten bereitet man das Saue^kieesaljdaraus auf folgende Art: die frischen Krauterwerden in hölzernen Mörsern, durch Stampfendie durch ein Wasserrad in Bewegung gesetztwerden, gestoßen, ausgepreßt, und dann derRückstand nochmahls mit Wasser gestoßen, undwieder ausgepreßt. Dann wird die Flüssigkeiterhitzt, und durch Stehen abgeheilt, der helleSaft aber hernach abgedampft, bis auf derOberfläche ein Kristallhautchen erscheint, woraufdie Flüssigkeit in einen großen hölzernen Kübelabgeaossen wird, in denen nach dem Erkaltendas Sauerkleesalz reichlich anschießt; die abgegoftsene Lauge wtr> dann »och so oft verdunstet als sieKristallen gibt, und die zurückbleibende brauneMutterlauge weggegossen. Um das erhalteneSalz nun zu reinige», wird es zu wiederholtenMahlen im Wasser aufgelöst und kristallisirt.Das schiveitzeriscke SauerklcesaU ist das reinsteund weißest« das im Handel vorkömmt-
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