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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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«tue ziemliche Menge von Säure verlohren geht,die in den Eisschollen hängend bleibt.

§. 646.

Will man die Säure aber noch mehr ver<stärken, so verfährr man so: man hringl in dendesttllirten Essig so viel gereinigte Po trasche bis kein Aufbrausen mehr entsteht, unddunstet die Feuchtigkeit nun bet gelindem Feuerzur Trockniß ab. Man erhält ein trocknes Salzdas aus Kalt und kvnzentririer Essigsäure besteht,dieses wird in eine rubulirte Retorte gebracht,mit zwei Drittel seines Gewichts konzcntririerSchwefelsäure übergössen, und aus dem Sandrkade zur Trockniß abdesttllirt. Man erhält hiereine sehr konzentriere Essigsäure die einensehr sauren Geschmack, und durchdringendenflüchtigen sauren Geruch besitzt.

Essigsaure Salze.

§. 647.

Dp» den essigsauren Salzen mit allkalischer Grundlage hat man noch keineunmittelbare Anwendung in der Färbekunst germacht. Man erhält sie wenn man den destillir»ten Essig unmittelbar mit den Alkalien neutraiilstrt. Man kennt bis jetzt: das essigsaureKali, ein höchst zerfließlichcs Salz; das cssig»saure Natrum welches kristallisirt und an derLuft trocken bleibt, den essigsauren Kalk einkristasiisirbares an der Luft trocken bleibendes Salz;den essigsauren Darit und essigsaurenStrontian, beide sind im Wasser auflösliche.