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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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etwas übergeht. Nach beendigter Operation fin«der man in der Vorlage die Holz säure undein stinkendes brandiges Oel. Durch einenTrichter sondert man die Säure vom Oel ab,und hebt sie zum Gebrauch auf. Zn der Nerkorke findet man eine gulgebrannte Holzkohle.

Z. 652.

Am Vortheilhastesten gewinnt man aber dieHolzsäure in einem Verkohlungsofen, oderin einem Thermoofen; man hat dabei denVortheil die Kohle zu gewinnen, und die Hitzezu benutzen, außerdem auch noch das Wasserstoff-ga«, das fich entwickelt zur Beleuchtung anzu«wenden, und erhält die Holzsäure ganz als Ne<benprodukt. Da mehrere Einrichtungen der Ther»molampen bekannt sind, so können wir sie hierübergehen.

§. 653 -

Die Holzsäure liefert mit Eisen daS salz-saure Eisen, das von dem reinen essigsaurenEisen durch seinen brandigen Oelgehalt, undGallussäure verschieden ist, und beim Schwarz»färben, und beim Kaktundruck, einen großen Vor»zug verdient, weil dasselbe liefere und festereschwarze Farben liefert als jenes, vorzüglich,wenn man kupferhaltigrs Eisen aufgelöst hak.

Von der Gallussäure und ihren Verbin.düngen.

§. 654.

Die Galläpfrlsäure ist eine eigen-thümliche Säure des Pflanzenreichs, die sich