§6»
man fl« mit destillirtem Wasser verdünnt, uttdmit der Auflösung des salzs ueen Danks versetzt,so darf keine Trübung entstehen, sonst enthält sieSchwefelsaure; neuiralisirt man die mit Wasserverdünnte Säure mit Narrum und versetzt siebann mit blausaurcm Kali, so darf kein blauerNiederschlug entstehen, und Gallävfelltnkrur darinnekeine Schwärzung hervorbringen, sonst ist dieSäure mit Eisen verunreiniget.
§. 680.
Die Salzsäure kann nicht in der konzentrir«ten Gestalt dargestellt werden wie die Schwefel»säure, weil sie, um rropfbarflüssig zu erscheinenimmer einer gewissen Menge Wassers bedarf.Uebergießt man das trockne Kochsalz mit konzen»trirter Schwefelsaure, so entwickelt sich die Salz»säure in GaSgestalt. Dieses salz saure GaSmuß man aber unter Quecksilber auffangen, wennman es will näher kennen lernen. Es besitztfolgende Eigenschaften : es ist sehr elastisch, durch»sichtig wie jedes Gas, farbenlos, und von sehrsaurem Geschmack. Es röther die Lakmustinklucsehr stark. Brennende Lichter verlöschen darmne,auch ersticken die Thiere in denselben, wenn mansie hineinsperrt. Mit feuchten Gasarten zumm»mengebracht erzeugt es graue Nebel. VomWasser wird es schnell verschluckt, und das Was»ser wird dadurch in liquide Salzsäure verwandelt.
Salzsäure Salze.
§. 68l-
Von den salz sauren Salzen mit alka»lischer Grundlage kennt man jetzt: das