4O Erklärung
tung geehret worden, stehet unter anderndieses Gemählde, v. 362. „Alle diese Jüng-„ linge huben auf einmahl die Ruthen em-„ por, scblugen an die Zügel und Stan-„ gen, und sprachen den Pferden mit ei-„ nem hellen Thone zu; dieselben liefen„ plötzlich auf das schnellste durch das ebene„ Feld, und liessen das Gestade weit zu,„ rücke; unter den Füssen der Pferde er-„ hub stck ein Staub wie eine Wolcke,„ oder ein Sturm, die Mähnen erscbütter-„ ten sich wie starcke Winde; die Wagen„ näherten sich itzo der Erden, dann huben„ sie sich in die Luft; aber die Führer stuhn-,, den aufrecht auf dem Sitze, das Hertz,, schlug einem jeden vor Verlangen nach,, dem Siege. „ Virgil hat dieses Gemähl-de in dem dritten B. von dem Feldbauv. log. glücklich nachgemachet:
l^onne vicles cum prrcipiti certsmine csmpumHorripuere, ruunt^ue cüuli rsrcere currus,
Lum ipes srrecise juvenum, exsultsntisrjue bsuritLorcls psvor pulisns : illi inüsnt verbere rorto,kt proni clsnt lors : volst vi scrvtcius sxis.
^smcjue bumiles, jsmcjue elsti sublime viclentur^ers per vscuum fcrri, stc^ue scliiirßere in mirs?,k^ec mors, ncc re^uic«, st sulvse nimbus sreiuelollittiri bumeicunt spumis, Nstu^uc le^uentum.I'sntus smor lsuäum, tsukse eli viüoris cur«.
Wer die gantzen Wercke dieser beyden vor-trefflichen Poeten mir einander vergleichet,
wird