42 Erklärung
Gebehrdung des Reiters, wenn er von in-nerlicher Ruhm-Begierde angefiammet sei-ne Pferde zum Wetterennen antreibet. Die-ses hat Virgil im sechsten B. der Eneis,v. !45. dergestalt ausgedrücket:
- lmmilUs surigL uncisntia lor»Loncuttere jiiZis, pronicjue in verbers pencient.
Der dritte Umstand beziehet sich auf das,was Virgil im dritten B. vom Feldhau,v. r 8 s. angemercket hat:
lum NILAI8 Streue msßis dlsnäir ALuclere msAlstrlI.Lucjibus, L plsusse lonitum cervjcis ainsre.
Was Homer mit dem Gleichniß ausbildet,„ unter den Füssen der Pferde erhub sich„ ein Staub wie eine Wolcke, öder ein„ Sturm, „ das giebt Virgil durch dieabgekürzte und verwandelnde Metapher:
arenL rnllitni-. Den Umstand, dieMähnen erschütterten sich, wie starcke Win-de , hat Virgil gar weggelassen ; aber indem eilften B. der Eneis drücket er ihn ei-nigermassen aus:
l.r>6unt<pie jubse per colls, per sinioz.
Die zwischen Furcht und Hoffnung gefezteSieges-Begierde der Wetterennenden giebtHomer viel einfältiger und natürlicher, „das
Hertz