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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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IOI

De Principiis Phjßognom.

Statte, die über die Feuchtigkeit herrschet undihn zu allen Dingen trage und unbequemlichmacht.

§. 9. Was nun endlich des MelancholischenTemperaments ersten Grad anlanget, so istderselbe mehr trocken als kalt, und erkennetMercuri-m im Wassermann vor seinen Regen-ten. Dieses Temperament zeuget gemeiniglichsubtile, kleine und unansehnliche Leute, die we-nig Fleisches haben, ihre Augen sind mehren-theils schwartzlich oder auch grau, blau von we-gen der dürren Kaltf. Was die Gemüths-krafte anlanget, so hat er wenig von der Mc-moire , weil diese ein contraires Temperamenterfordert, jedoch cxcellirt ein solcher Menschvornehmlich im Judicio ; denn daß dieses auseinem mehr trockenen als kalten Temperamententßehe, solches nehmen wir wahr an denenVolckern, die in solchen trockenen und kaltenLandern wohnen, als welche m rebus judidivornehmlich excelli?«!, zumahl ja die Nordi-schen Völcker allemahl sinnreicher sind, als diegegen Süden wohnen: denn die Kalte ist eineMutter der Beständigkeit, darum auch )udi-cieusc Leute nicht mit ihren Gedancken flattern,sondern bey einer Sache lange bestehen blei-ben ; daher sie denn dieselbe tieff einsehen undwohl davon judiciren können: darum ist einsolcher Mensch geschickt zu solchen Studiis, dieaufs judicium ankommen, als da sind, die

Theoria Theologia: thetiex & polemicx , dieTheoria Casiialis, Theor. Jurisprudentia, Me-G 3 dickn»