De Principiis Phyfiognom. *®f
Gliedern oder im Gesicht hat, das einem unterdiesen Thieren gleichet , derselbe hat auch desThieres natürliche Zuneigung an sich. Wir ton-ten auch noch wohl etwas von den Vögeln hin-zuthun , allein weil dieses Wercklein würde zuweitlauffig werden, m d überdem die Wissen-schafft von den natürlichen Zuneigungen derVogel uns wenig Nutzen in dieser Materieschaffen kan, so wollen wir hiemit schliessen.In der H. Schrift ist nichts von den Tempe-ramenten zu lesen, sondern nur von dem wasein Mensch vor Judida oder Maximen führet,das sagt auch Wolf. Die Sprüche Salo-mo sind darum da, daher solle man ohne der-gleichen Sprüche niemalen aus blosser Phyfio-Znomia judiciren,wohl aber,wann jene dabey seyn.Warum aber die heil. Schrifft vom Tempera-ment schweigt, ist Ursach weil der Geist undVer-stand Herr seyn soll. Doch mit Beybehalrungher Gaben des Naturells.
Sammlung Hippocratischer Sätzeaus seine» Büchern zu Beleuchtungder Llaßischen.^pKorismormn
Ü/ppoLMtis.
I. Von der Natur überhaupt.
^ine gründliche Erkanntnuß der Natur kan^ nicht änderst, als vermittelst der Arzney-Wiffenschafft erlanget werden. Wer al,o je-ne, erlangen will, der muß zuvor diese, nachihrem ganzen Umfang inne haben. (Oe vet:medicina ) G s Ich