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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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Spiritum rectorem. j j

Hieraus siehet der Leser/wie sehr des scharfsin-nigsten Malebranche Philosophie gUfdas HgUptaller Dinge, JEsum Christum, führe. Manmuß aber, um ihn nicht nur halb zu verstehen,

seine meditations chrctiennes, sein traite de la na-ture & grace, seine Lereres, neben der recherchc

lesen. Absonderlich hat der Polyhistor r^lar.guis d'-^rgens sein System am gründlichsten zu-sammen getragen in der nouveUe Republiquc

des Letrres.

Zu wünschen wäre, daß Herr Pros. Plou-quet seine Philosophie auch so einrichtete, nem-lich so weit hinauf und so weit hinab, nemlichin Christum, und ad casus speciales applicirte.

Wichtiger Brief von dem Philo-soph» Jesse.

Damit man sich einiger »nassen verfiel*Im könne, was in der güldenen Zerr füreine Phyfic der Alten werde an« Licht kom,men, und wo die Bücher darzu aufgeho-benseyen, wird hier eine Übersetzung eineslateinischen Briefs beygefügt.

«ttein Freund l Ihr begehret von mir zu wiss-fen das Leben und den Tod, wie auch-was die Erbschaft, und wer die Erben meinesseligen Herrn Benjamin Jesse seyen.

Er war dann von Geburt ein Jude, derReligion nach aber ein Christ: er bekennte JE-sum den Seligmacher zu seyn der Welt. Die-ses that er so wohl öffentlich, als ins besondere,D» - und