Sammlung Hippocratischer Sätze. 107
und hingegen das werde vernichtet, was ausdem Licht in die Fmsternuß hinab steiget. Wanndem so wäre, so müßte man seinen Augen mehrtrauen, als der Vernunft, da doch diesesnicht änderst, als durch die Vernunft erklärtwerden darf. ( de Duta.')
Entstehen, und untereinander vermischtwerden, ist eines so viel als das andere.Zu Grund gehen, verringert und abgesondertwerden, ist wiederum einerley. Man mag einjedes gegen allen, oder alle Dinge gegen einjedes besonder halten, so ist es gleich viel. Da6Gesetz scheinet zwar hierinnen der Natur zuwi-der zu seyn; allein es stimmet doch auch nebendem mit allen göttl. und menschlichen Dingenhier und da überein. (de Dktd)
Sowohl die Thiere, also auch alle andereDinge haben einerley Natur. Sie entstehenalle auf einerley Art, und gehen alle zu Grundauf einerley Art. Dann ihre Natur bestehetaus alle dem, was wir oben angeführet haben,und wird wieder in ihr voriges Weesen ver-wandelt. Aus was ein jedes zusammen gesetztist, indasselbige wird esauch wider aufgelöset.
(de Natura humana)
Das grössere wachset aus dem kleinem, undnach diesem richtet sich alles, die Seele sowohlals auch der Leib des Menschen, (de DUtä)
Kein Ding vergehet oder entstehet, es seydann schon zuvor gewesen. Aber vermischte
und