Sammlung Hpppocratifcher Saye. xi$aber mmt sie mehr von einem andern. ( de
di&ta. )
Wann große und häuffige Zeitveränderun-gen geschehen seynd - so findet man, daß dieGestalten und Sitten, auch so gar die Natu-ren der Menschen zugleich verändert worden.Die Aeikveränderungen haben also den gröstenEinfluß in die Veränderungen der Natur :Hernach ist es die Gegend, in welcher einer le-bet, und das Wasser endlich was man ge-nießet. Dann man findet fast überall, daß sichdie Gestalt und auch die Sitten der Menschennach der Natur des Landes richten, (de aen.y
In Asien wächset alles schöner und größerals in Europa. Das Land selbst ist viel gelin-der,als bey uns, und die Sitten der Menschensind auch leutfteliger und höflicher. Die Ur-sache davon Kgt in der remperirten Witterung.Dann es ligt gerad gegen dem Aufgang derSonnen, und ist weder zu kalt noch zu heiß.
( de aere . )
Weder der Leib noch die Seele seynd zuihren Verrichtungen geschickt, wann sie nichtvorher -zimmliche Zeitveranderungen erfahren.( ibid .)
Wann das lübnieste des Wassers, und dasfeineste des Feuers in dem Leib des Menschenmiteinander vermischt seynd, so ist das das be-ste Temperament. Wann aber starckes Feuerund dickes Wasser mit einander vermischt seynd;so gibt es zwar starcke und gesunde Leute, aber
sie