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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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r86 Reflexions Mechaniques,

findet sie sehr klein, und wenn die Jahre derxnderte vorbey seyn, so seyn sie völlig da. Da-her kommt, daß sich die Stimme ändert, und erstalsdenn harmonisch wird.

Die Trommel im Ohr ist in der Leibsfruchtallezeit mit Wasser erfüllet, und nach der Ge-burt laufst es aus durch den Mund.

Betreffend dir Aderlaß, in der jugulari dex-tra, so zieht man mehr Blutunmittelbahr vonder Gegend des Hirns, als wenn man an ei-nem andern Ort zur Ader liesse.

Hier hat der geneigte Leser ein schön Muster,wo man nicht nur pbXnomenologisch sondernEtomisch schliessen muß. Zu verwundern ist,daß diß System, welches des Lcerbave seines weitübertrifft, so wenig bekannt ist unter den Medi.cis. Denn Charleton, der ehemalige Leib-Xle-dicus des Königs in Engelland, in seinen Exer-citationibus Phys anatomicis in LsNdeN gedrucktExercit. X. de distributione succi nutritii pernervos , beweist zwar, der succus nutritius ge-schehe durch die Nerven, aber darüber kanman unzehlige Einwendungen machen, weil dieNerven nicht hohl, sondern wie die Saiten seyn,also müssen nevroiyrnpbatische Gefasse da seyn.Nun wäre zu wünschen, daß die phamomeno-logische Hippocratifcfye Art ins ganze zu schliessenbeleuchtet würde, durch die kerreinische ana-tomische , e so daß man durch die Menge derSubtilitäten nicht wieder aus der Symmetrieder pbnnomenologischen herausgesetzt würde.Allein das ist mehrzu wünschen als zu hoffen.