18 RefleBioties über den
Object verdeckt wird unter ihrem mühsamenSuchen.
§. XIV. In Christs haben wir Macht alleszu forschen, nur mit Maaß.
Aber die wahre Weisen legen ihren Grundin JEsu Christo, denn in ihm liegen alle ver-borgene Schatze der Weißheit und der Er-kanntniß.
Wer nun in Christo durch lebendige Er-kanntniß gewurzelt ist, der macht sich hernachkeine Scrupel mehr, alle Weißheit in seinemHorizont zu fassen; aber er fahret nur in demTheil Schritt für Schritt fort, wormit er sei-nem Nächsten am nützlichsten seyn kan. Erverbannet alle curiosite, die ihn von dem gera-den Weg abführen könnte, da man in der Ord-dung nach Göttlichem Anzeigen, eins um desandern willen denckt.
§. XV. Also sollen wir das erste CapitelMosis verstehen.
Laßt uns demnach fortfahren bte Philosophieder Alten zu entwerten. Das wichtigste Ob-ject ist die Auswicklung der Ideen- aus dem
Chaos. Triünegistus in Pimandro hat UNs die
nachdrücklichste Anzeigen davon gegeben; Nip-pocrates zwar auch, aber sehr dunckel. Daserste Capitel Mosis aber beschreibt sie am deut-lichsten. Die sechs Tagwercke seynd sechs Aus-wicklungen des idealischen Worts des Weiß-heit, welche Ptov. vm. spricht: Der HErr