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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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über Raji Naturlehre.

liche mahle zöge, brachte es Milch heraus, undernährte sich damit, biß er es entwöhnen konte.

Und es ist auch durch Franc. Mar. Floren-tini und Marcell. Malpigium erwiesen, daß dieManns-Brüste einerley Structur und Gefassemit Yen Frauens - Brüsten haben, und stauenauch, daß die Natur dem Manne die Brüstenicht vor die lange Weile gegeben habe, son-dern, daß im Fall der Noth in Ermanglunganderer Erhaltung seine kleine Kinder solchebrauchen könnten. '

Und gesetzt, man hatte hier die Ursache nichtgetroffen, soll man dann sagen, es seye ohnnütz,weil wir den Nutzen nicht begreiffen, weil wirsnicht verstehen. Was soll der Blinde die Farbenverlaugnen ? Die Weisheit auf der Gassen zeigtmir an meinem eigenen Leibe den unerforfchli-chen Reichthum der Meißheit GOttes, wel-ches mich als eine Erfahrung durch Schlüssenoch auf weitere Lehren leiten kan.

Was ist das Herz ? Eine Behausung desHimmels-Feuers, der Lehensfiamme, die Son-ne der kleinen Welt.

2 ) Etwas merckwürdiges ist es, daß derMensch int Schlaf keinen Schmerzen empfin-det- D> Lichter in seinem Parisifchen Journalpnd D. Iones eignet es der Relaxation undAuseinanderlassung der Nerven und Musclenzu; hingegen die Empfindung des Schmerzens,wann wir wachen, schreibt er der Spannungder Nerven zu, dadurch der Schmertz zum Ge-hirn fortgeführt werden könne, wie einegespann-H r te