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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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über RajL L^arurlehre. i ry

sprach: scceöire, nam& hicsuntDii. DaNN,

zur Nähr - oder Unterhaltung der so hartenZahn-Knochen ist eine Höhle in jeglicher Seitedes Kinnbackens gemacht, darinnen grosseRöhren von einer grossen Puls-Blut-undSpannader gelegt sind, welche durch kleineHohlnisse als durch subtile Rinnlein ihreZweige zu einem jeden Particular-Zahn ab-senden.

Der Lager-Platz der Zahne ist höchst geschick-lich gestellt: wo die grosie Starcke und Krafterfordert wird, sind die Mahlzahne, nemlichnahe an das Centrum oder Ruhe-Punct desHebels gestellt. Merckwürdig ist auch, daß dieKinnbacken eine wider-und gegenseitige Bewc-gung im Zermahlen der Speisen haben.

Cap, IX»

Von der Zunge.

i) Ist sie ein Werckzeug des Geschmacks,eines schwammigten Wesens, davon Democri-tus gesagt: der süsse Geschmack rühre daher:wenn die Theile der Speise rund seyen, so be-rühren sie die Poros der Zunge annehmlich;seyen die Theile zu groß, müssen sie sich sehr durchdie Poros durchzuringen, und das sey sauer oderbitter; seyen sie eckigt, so ritzen sie die Löchergender Zunge im Durchgehen, und das sey herb.

z) Ist sie ein Werckzeng der Rede, welcheEigenschaft dem Menschen allein sonderbar ist.Daist zu verwundern, wie Gaumen, Zahne,Lefzen und der ganze Mund darzu helfen, eine

Rede