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die ſchnee ſchmeltzend/ vnd das erter ich naß iſt. Es iſt ʒů der ſelbiam aller heyßeſten/ oder ein klein dar voꝛ/ domitt die daͤmpff moͤg 5ren. Sie waͤrend lang dann es gadt jnen an der werme vnnd unternicht ab. a. 3 3 N 55
Hargegen die Ornithie/ welches auch Mittnechtiſche wind/ die waͤyendvo. tag nach dem der tag am kürtzeſten geweſen/ vnnd das nitt ſtarck/ auchnitt ſtaͤtig von waͤgen mangel der werme. N
Die anfaͤngvnd geringem wind/ dañ der lufft goth voꝛ dem wind/ vnd volget jm̃ nach.Saß er aber etwan auffhoͤret/ vnd widerum̃ anghet iſt gemeilich vrſachdie vngeſtimmikeitt der daͤmpffen/ oder aͤnge der oͤrtheren.· Iñ dem meeraber eneſthet faſt alwaͤgen der wind/ von waͤgen des waſſers zůſamen ſchla
ſich wende/ vñ erkenend daß der wind von dem oꝛth ſo diſem zů geg en iſtvyet. Wañ nun der ſpitz gegen mehꝛ oꝛthen gewendet wirt/ ſo erkefen wiraß auch ſo vil wind waͤyend/ auß den wider wertigen oꝛthen/ ſo gegen denzeichen ſeind. als wañ der ſpitz gegen mittnacht iſt/ ſo kom̃et der wind vonmittag. wa er gegẽ auffgag ſicht/ ſo kom̃et er von Nidergãg wañ er ghenMitrnacht vnnd An fgang ſicht/ ſo waͤyend beyd wind. alſo můß mañ auchn anderen dingen achthabe.. 5 3„Man mag die wind durch natürliche bedeütungen wol voꝛ wüſſen. Esfar zen auff blayung bey dem Mon auff diſe /ſo bald ich ſte erſehen/ iſt ein
ffarcker wind gleich geuolget/ die naͤbel ſo vm die mauleßel an einẽ oꝛth wa-
rend zeigten an daß am ſelbtgen oꝛth die wind angon wurden. alſo daß rotgewülck ſo an dem himel außgeſpreyttet/ oder der rot Mon/ oder wann die
on ʒzwiſchen den roten wolcken niderghet/ oder wañ ſich die wolcken bewegen. dergleichen wann man der glocken thon etwan wol etwan küm̃erlichenhoͤꝛet. wann ſich die fendlin vff den thürnen hin vnnd wider bewegen. alſo
wafß die hoͤff ſo vm̃ den Mon ſeind ſich von einanderen gleich thůnd/ die zei
gend an wo har der wind kom̃en Wirt.— 35
Es bringend aber die ding auch groß verwunderung/ ſo auß gewalt derwinden entſthond. Dann es wüeten diſe zů obereſt auff den bergen/ alſo-wie ich über den Apenninum zog daß mir der wind den hůtt hinweg reiß-vnnd wie ein pfeyl vom̃ ar mbruſt eylend mitt gewalt daruõ füeret/ es hattauch wenig gefaͤlet er were für ein wunderzeichen mitt dem regen in die naͤ-chſten doͤꝛffer gefallen. Er füeret auch daß roß auff zwẽ ſchrit weitt dahin
vnd end der wind/ die entſtond noht halben von dem lufft c
bens. Wañ wir aber zů wüſſen begeren wañen har d wind waͤyet⸗ ſo beſehẽd we eie vea den ſpuz der zeichen vnd fendlinen auff den thürnen/ zů welchem oꝛth erlem-
daß ich ſchier hinab gefallen was. darum̃ iſt kein wunder daß es etwan froͤ⸗ kröͤſchenra
5 chen /fiſch/ vnnd ſtein regnet. dañ die fiſch/froͤſch/ vnd ſtein/ werden auß den
Fafft des winds zů oberſt an den bergen hinabgewoꝛffen es wirt auch der
ſtaub an ein ander oꝛch getriben/ woͤlcher auß gewalt der winden zůſam̃enals ſtein getriben wirt.
Solliches zeiget an daß ſie nitt weitt von den bergen herab fallend ſon
der wie vor zeyten auff dem Albaniſchen berg vnd den taͤleren/ auß den ho-chen vnnd vm̃ligenden gebirgen. ä
1 8 Geoꝛg Agricola /es habe zů Chepnitz leim vnder dem waſſer ge-et. 8 5 5 i
Es hatt auch der lufft in Schwabenland jm̃ z 4. jar die kleyder mitt 55
i N b i 1 ten creütz-