delrrviij Von mancherley wunderbarengelegen/ ein große kelte bedeütte/ wann ſich die Sonn inn die rote wolckenverbirgt/ wie ein feüwꝛige ſaul/ vnd die ſtreymen harauß ghond wie feüw-rige pfeyl/ vnnd wann harnoch die Sonn nideꝛgegangen/ vnd die wolckenſchwartz wirt. 5 71 N N iDoch iſt diſes nitt alle zeyt waar ſonder wann das land von natur garkalt iſt. dann die Sonn wirt durch diſes gewülck gar bedecket. darumb iſtdie kelte ein beraubung der werme. In den gantz kalten landen aber/ vnndin großen winter/ ſeind nit vyl vngewitter⸗„
Sieronymi Cardani Dottoꝛsder Artznei zu Meyland von Mancherlei wun/derbaren/ nateürlichen/ vnd kunſtlichen ſachen/3 Das ſechßzehend Büch. ö
Voon ſachen ſo über die natur zů5„ N
Pan ſiglen⸗ Das
b xxx viv Capittel.
5 5 5 7An zweifflet billich ob die ſiS gel ein beſondere krafft habend/ odeI nitt. dann die figuren gehoͤꝛend nite zden erſten qualtteten vnnd eigenſchaff-ten/ vnnd ſollend auch nitt vnder wir?A ckkliche ding gezellet werden. dieweil diſesJ auch inn einem abgeſtoꝛbenen/ vnd tosten ding beſchicht/ laſſet es ſich anſehen-als wann es nicht für ſich ſelbs verm ch) te. dann es iſt angezeiget daß die wickung/ vnnd alles werck allein den le-bendigen creaturen zůgehoͤꝛe. 85 5 f 5 Weil auch der ſigel ein kunſtreich vdgemachet werck/ mag er nichts nateürliches vollenden · ſonſt mochte manein ſchwert bereitten/ welches die menſchen für ſich ſelbs hinrichtet.Diſes habe ich zwar nitt vmb diſputierens willenn angezogen⸗ daeiſt hie nitt ſtatt dermaſſen zů handlen/ ſonder daß wir durch diſe argum 5der waarheit fleyſſig noch fragten/ vnnd recht erlangen mochten.
Deßhalben woͤlliche ben ſiglendllein vmb der ftguren wilen gieren