ſachen, Oe fiufffehend büch. derijßỹÿÿ
Es zeiget Volaterꝛanus an/ es ſeye von einem hund vnnd einer frau⸗ vin indwen ein kind geboꝛen/ ſo oben auß menſchliche geſtalt gehabt. woͤlches auch 20 veder reinigung halben für den Bapſt gebꝛacht. Es iſt ein wunderbar ding⸗ 5
weil die geburt glider ſo gar nit zůſamen ſtimmend deßgeleichen ihꝛ gantzegeſtalt/ vnnd die zeyt der geburt. deß halben wol zů ʒweyfflen ob ſollichesdeſchechenn moͤge. dieweil wir aber ſechend daß ſolliches auch allein auß
rafft deß geſtirns beſcheche/ was wolte hinderen/ daß es nitt auch mitt
bilff froͤmbdes ſaamen beſchechen moͤchre? doch habend wir von diſem an
anderen oꝛthen auch angeʒeiget. 6 f
Hieronymi Cardani Soctoꝛsder Artznei zu AGepland von Mancherlei wun,1 1 45 fenffschen Se der ſeben-
f Von künſtlicher waarſagung.
Weiſſagung auſz mancherlei ſachen,
Das lxxviij Capittel.
Ann das viech ſtirbet/ iſt eares der peſtelentz anzeigung. dann weil 8diſe das maul vnderſich wenden/ ʒies
chend ſie den vnreinen lufft der erdenmehꝛ an ſich/ deßhalbenn ſie auch eheſchadẽ entpfachẽ. voꝛab wañ ſie feüch-ter natur ſeind/ als die ſchaff/ dar-nach die ochſen vñ ſchwein. ſie ſchadetden geiſſen vnd pferden minder/ vndam wenigeſten den hünden. weil auch5 1 ſolches ein zeytlang an diſen weret/kõF met ſie auch leichtlich zů den menſchẽ.Es iſt auch an anderen oꝛthen angezeiget/ daß der kriechenden thierẽ men-ge/ darʒů ð froſchen/ ſchlangẽ/ vnd muckẽ ein anzeigung ð zůkünfftigẽ pe-kelentz iſt. vñ bald im frůͤling/wañ die feüw in lüfften vmbſchwebẽ. wannuch ð ſoſ̃er truͤb vnd heiß on wind iſt. Wañ auch vyl geregnet/ vñ ein werme harnach volgt/ wirt dz waſſer faul/ vñ eutſthet ein boͤſe ſucht. wañ auchein großer hauffen h eüwſchꝛeckẽ verdirbt/ iſt zů foͤꝛchten es werde der lufftnit ein klein vergiftet. Es iſt auch ein gefahꝛ voꝛhanden/ wann die nech-en vmbligenden landtſchafft diſe kranckheit habend/ vorab wann ſie ge-gen Oꝛient ligend. dann die peſtelentz fahret auch von auffgang zů nider-gang mitt dem caͤglichenn lauff wie ander ding. wann man auch inn 05