Hieronymi Cardani Sottoꝛsder Artznei zu Meyland von Mancherlei wun/
derbaren/ nateürlichen/ vnd kunſtlichen ſachen-5 Das dꝛeyzehend Bůch. N
Von ſchlechten künſten.Von nochgületgen erfarnuſſen-
Das lxiij. Capittel.to kan wol verſthen/ dz wir vyl möge f iwerffen/ daß ich ſo ſchlecht vnnd faſt kind-ſche ding einem Fürſten zů ſchꝛeib/ vnnd 9mancherley ding auff ein weyß. voꝛab diſwoͤlche den gewaltigẽ zů liebkoſen/ vñ deſgelerten übelzůreden gewont haben. 1ſie aber jnen zůerſt für ſatʒten/ daß menſchliche ſachen/fürnemlich kleiner dingen nturfftig/ vnd daß auch deren die Künig 1vnderthonen/ die herꝛen vnd knecht bedfen/ dieweil wir auch auß kleiner dinge1 ſtand gar bald zů großen kommen/ vn8 5 wol diſe bucher den Künigẽ zůgeſchribendaß ſie doch menglichen durch ſie zůnutz kommen/ welches dann eigenden Künigen zů ſteth/ ſo wurden ſie von jrem hinderꝛeden laßen. lichAff den Wie offt muͤſſen wir auff dem eyß ghen: wie vyl fallẽ/ ich hab auch erl. 4vi hen. alſo todt geſehen. man můß auch etwan zů oberſt auff den bergen ghen⸗ 5mũ nit allein eins ſchlechtẽ faals/ ſonð eines hinab ſtürtzẽs beſoꝛgẽ wa
60ſeind auch etwan die Künig nit ſicher/ vñ moͤgẽ doch durch ein gering 1ſicher ſein/ wañ man vndẽ an die ſchů eyßen lam̃el mit vier ſtechlẽ ſpitzẽ fdet/ welche vieꝛeckechtig ſeind. man mag auch zů zeitẽ on alle küſt allein ochden ʒehen ghen. dañ ob wol die zehen auch mit dem ſchů bedecket/ thůt dertꝛeffenlich wol wañ man ſich ʒů ſam̃en zeücht/ damit ſich der leib an dz emoꝛth/ dañ da es ſchlüpfferig iſt/ haltet. es ſthond auch die ſteiffer au d ch/poden/ nit allein dz deren vyl ſeind/ als wañ es vyl fuß werend/ ſon achweil der gantz leib allein auff jnẽ ſteth/ beſchicht daß der kleiner theil⸗ 5 r
dem er durch ein laſt getrucket/ ſteiffer beſteth. Es kommet auch der tatetheil des fůß/ weil er frey ſteth/ dem ſchwachẽ theil zůhilff. wie auch Ar be/ ihteles ſagt/ dz ein yedes ſo bewegt in thierẽ wirt/ můß auff einem ſtei gallen mſthen. Zůletſt wirt der menſch mehe ſoꝛg haben wan er geth/ dann es fa n /id mehꝛtheil auß liederlichkeit. jetz ſichſt du wie ſo ein gering gebot treff Glich vyl nutz bꝛingt/ wie es auch ſo lieblich iſt/ wañ man die vꝛſach an hn reAlſo bewegt ſich faſt auch vff diſe weiß/ dz wir etwan muͤſſen die ſteg ßer inan welchẽ die ſteinen ſtafflẽ bꝛochẽ/ oder über die berg/ da dañ vy lin kom digefar ſeind. man ſagt auch dz Aſe clepiades der verꝛuͤmpt artzet alle bond ermen ſeye, die menſchen fallend gar bald vnnd offt/ wann ſie hinab aber