dne.
l Von wancherlei wunderbaren
auch nit für über ghon daß gar wunderbar iſt/ welches ich auch nit moͤgen
glauben/ ehe dann ich es geſehen hab. ich mag auch ſoͤlliches nit on leichtfertigkeit erzellen/ dieweil es ſo gar gemein iſt. doch ſoll der will etwas zů wůſ-ſen die ſchamm über treffen.
Es werden in vyl oꝛthen in Italia vnnd Franckreich allenthalben müle-nen gemachet/ welche von den winden getriben werden. vnnd das mit ſollichem ſtarcken trib/ daß ſie drey pferd mit den reüteren vmtriben moͤchtẽd.vnnd das mit ſo groſſẽ nutz/ daß man alle ſtund acht Meylendiſche ſeſter-das iſt bey dreytauſet pfund korns malen mag. Es ſeind aber diſe werck 12kunſtlich gemachet/ daß ſie wann der wind ſchon auffhoͤret/ von jnen ſelbsvmlauffen. Vnnd ob ich wol vyl geſehẽ/ hab ich doch eine allein/ ſo bey ſantMaturin ligt fleiſſiglich beſchauwet/ wie ich doſelbſten in meiner langenreiß für zog. zů einen exempel iſt genůg das ſelbig werck zůerzellen. Man ſetze ein geraden angel/ ſo mit vil balcken vnderſtützet iſt A B. auff diſen ſetzeman einen bauw ſo ſich laſſet vmtreiben. Gegen der thüren über ſtand derbalck C D/ mit welchem der gantz laſt nach gefallen vmgetribẽ werde. Mãſoll den aber alſo ſetzen. 5
.%% Ess ſoll der wind beſeytz vnnd nit vornen har oder
5 1 an den ſeytten die flügel treibẽ ſo an den runden tramgehefftet vnnd geſtecket ſeind EF/ ſo gegen der thürhar fürghet vnnd vmlauffet. darumb ſollend dye zwẽf 2 V onnd zwen flügel gegen einanderen zů ſammen gefuͤ-getſein/ vnnd nit weyt von einanderen ſthen/ vnnd aber doch mit dem alsein trom angehefftet/ die ghond faſt biß zů der erdenhinab/ alſo lang ſeindſie. Rein yeder hatt zwo breitte/ deren ein yede fier oder fünff zwerch handhaltet/ vnnd werden mit einem außgeſpannen tůch beſchloſſen. Die obere
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Preite G H ſicht ein wenig hindſich/ wie die voꝛdere& L. gleich weit võ der
breite iſt ſo hinden an dem werck ſthet. Wan nun der lufft die obere breitte
der flüglen treibt/ ſo der vnderen gelich iſt/ wirt das gantz rad vnnd mit dĩſem erliche andere raͤder/ ſo in dem werck ſthond⸗ vmgetriben. dann wannman die flügel ſchnůͤrſchlecht auffrichtet auff die obere bꝛeite des wercks-vnnd nach der lenge ES/ alſo das die den wind entpfiengen/ wie auch dieraͤder der waſſeren/ vnd die tůcher/ wurde das rad von dem obern flügel ſovyl hindernuß entpfahen/ ſo faſt es von dem nideren getriben wurde. deß-halben iſt der geſtalt beſchaͤben/ wann der lufft den theil G dd treibt/ daßdas gantz rad K NN umbgetriben, wirt. Waruf̃ aber diſe auch faſt on windvmdgetriben/ iſt vꝛſach die angefangen bewegung vñ der angangen trdurch woͤlchen der laſt als in einem gewicht eigentlichen vmb gath. als witetwan von einem ring geſe agt habẽ. wiewol der wind noch den oberen flügetreibt/ ob man wol meinet/ er habe doniden auffgehoͤꝛet. Solliches habich fleiſſiglichen woͤllen an zeigen. ſo aber yemands eigentliche vnderrich-tung ſolliches wercks begert/ der leſe das bůch Hieronymi Giraue einesſpaniers/ ſo diſes gantz clarlichẽ anzeigt. zů Straßburg laßt man die weinwunderbar vñ doch durch ein liederliche kunſt ab/ von einẽ geſchirꝛ in dasander. Damit du aber allenthalben eines ſpꝛingenden waſſers bꝛunnẽ geben moͤgeſt/ ſo ver: vnd er nit dieffer dann ander waſſer lige/ woͤlches damden matten/ weyeren/ vñ waſſer 1 en gantz kommlich/ ſoltu jm althůn. Setz an einem oꝛth den halben theil nach gelegenheit/ vñ mach 11Ci.