lxxxiüj Von mancherlei wunderbaren
wie dar gold
verzert werd.
wañ es angezündet iſt/ als ðd weyrauch/ etliches wirt weich wañ es allein diewerme entpfacht/ als das metal. es iſt aber ſchwer/ bꝛennen vnnd weich werden/ dann nur vyleicht das gold. aber es bedaucht mich nit. dann wann dz
ſilber weich wirt/ ſo ſcheinet es weyß. Darum̃ werdẽ in gemein ſieben vnder
ſcheid ſein oder vylicht noch mehꝛ. aber nit mehꝛ einfache. deßhalben werdẽetliche ſein ſo allein bꝛeñen/ als der ſtahel vñ ſtein. Es haben aber diſe lufft-loͤchlin vñ ein feüchte waſſerigkeit/ doch nit vyl. darũb brẽnet das eyß nit-noch dz gruͤn holtz/ noch dz fleiſch od feißteaſond wirt allein entzündt. auchder carfunckel nit/ dañ er hatt kein lufftloͤchlin. Ander ding werden alleinangezündt/ als der bꝛennt wein vnnd oͤl. Ettlich ſeind allein feißt oder gardürꝛ vnd dünn/ als die ſpꝛeüwer. Was aber bꝛeñt vnd anzündt wirt/ iſt irꝛ-diſch vnd feißt. dann wie die irꝛdiſchen ding bꝛennend/ alſo werden feißteangezündt/ wie auch das boltz in einen offen dürꝛ wirt/ von welchẽ wir voꝛgeſagt. Diſe aber habend lüfftloͤcher/ welche aber weich werden ſo mã ſie anzündet/ als das paradyß holtz/ habẽ die beſte feißte feüchtigkeit/ mit ſampteiner dicke/ ſo mit der ſubtylẽ irꝛdiſchkeit vermiſcht iſt/ welches voꝛ der feißte verzeeret wirt. Es iſt aber offenbar dz die ding etwas waͤſſeriger feüchtehabend. darüb ſeind ſie auch bas gekochet vnd bas geſchmackter. Die dingaber ſo nit zů feüwꝛ werdẽ/ ſeind eines theils gar waͤſſerig als die molcken-waſſer/ harn/ vnd eſſig/ ein theil hatt ein maͤchtige vnreine feüchte/ darũbnemmend ſie das feüwr nit an. dan das feüwꝛ ghet nitt an/ dañ in einer reinen feüchte/ vnnd brennet nit/ dann kein ding/ ſo gleich feücht iſt/ mag brẽnen. darumb werden ſie verʒeert. Sie brennen aber wann ſie jetʒ ertrocknetſeind. Welche aber ein feüchte ſubſtãtz zůlaſſend/ vñ weich oder hert ſeind-werdẽ geſotten. Die bein werden nit geſotten/ dañ ſie ſeind hert. das wachsnit/ dan es iſt nit ſteyff/ der laͤtt mag vyl minder geſotten werden. die feißtewirt nit geſottẽ/ dañ ſie laſſet ken feüchte ſubſtantz zů. Deßhalben die dingſo weich werden/ laſſen ſich zum theil anzündẽ/ als der weyrauch/ zum theilwerdẽ ſie verzeert/ als das waſſer/ zum theil beleiben ſie/ als das gold/ vndfaſt das ſilber. die beleibend aber darumb/ weil ſie gantz ſteyff werden onalle lufftloͤchlin wañ man ſie ſeüdet. darum̃ wann man den arſenicum oderauripigment dar zů thůt/ můß es verʒeert werden/ vnnd vyl mehꝛ das ſil-
ber/ dañ es ſünderet die theil von einanderen/ vnd im abſünderen machet
es zebrennẽ. ſie ſünderẽ aber nit alles von einanderẽ oder den mehꝛentheil/ſonder allein was ſchwer vñ ſubteil tſt. dañ das überig wirt nit vermiſchet.Vnd wañ die ſich vermiſchen/ muͤſſen ſie auch etwas leiden/ als wañ das ſilber vnd das gold vermiſchet iſt. Woͤlches aber bald verzeert wirt/ als dasbley/ dz bꝛingt die ſtuck nit dohin/ das ſie ab nem̃en/ ſonder weil die ſchwaͤrſeind/ muͤſſen ſie auch einer dicken ſubſtantz ſein/ das kein ſchwer ding/ ſo einer ſubteilẽ ſubſtãtz/ mag bald verzert werdẽ. Auß diſem hatt man alſo einvnd ſcheid der vermiſchungẽ. Woͤlche bꝛennen/ die ſeind jrꝛdiſch mit einermechtigen vnreinen feüchtigkeit. woͤlche weich werden/ die haben not hal-ben vyl feüchtigkeit. Woͤlche zergõd vñ bꝛẽnend/ die habẽ vyl feißter feüchte/ als ð bitumẽ vñ ſchwebel/ aber wenig waͤſſeriger/ od faſt gar nicht. Woͤche von dem feüwꝛ weich werden/ ſeind jrꝛdiſch/ vñ habẽ ein zimliche feüchte /als dz hoꝛn vñ eyſen. Wʒ von dem waſſer vñ fewꝛ weich wirt/ iſt voꝛhinzům erſten von der waͤrme zůſammen gewachſen/ demnach von der kaͤlte-als die hoͤꝛner vnnd das fleiſch. Was aber von dem waſſer zergath/ iſt 5