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ſachen⸗ Das dritt buch. reixſcheinend/ außgenom̃en das weiß/ oder das liecht widerſcheinet/ vnnd alſoglitzeret es. In den weichen dingen/ zeiget die liechte vnd gele farb ein wer-me an. 5 N 177Die weſſerige feüchtigkeit/ ſo von jren ſelbs entſtanden/ vnd nitt durch 15 1ein diſtillierung gemachet/ bedeütet ein kelte. die gruͤne farb/ bedeütet innden weichen dingen ein treffenliche feüchte. inn den hertenn aber/ die allergroͤſte werme oder kelte. du muſt aber nitt meinen das die trockne oder her-be ding/ wann ſie mitt den weichen vermiſchet ſeind/ weich ſeyend. Die rot-te farb iſt nitt ſo faſt hitzig als die grüene. darumb bedeüter ſie inn feuchtendingen ein treffenliche kelte/ als inn den pfebenen⸗ meleonen/kütenen/pomebangen/ vnnd mandrꝛagoꝛoͤpffel/ vnnd anders dergleichen früchten/von woͤllichen wir harnach reden woͤllend. i sInn den trocknen metallen/ iſt diſe farb faſt g ifft. In den überigen wur-den/ gemueſen/ kernen/ vnnd anderen/ nach eines yeden arth/ ye weiſſer-ye kelter/ ye roͤtter vnnd gaͤler/ ye wermer. wie dann ye blaͤüwer/ ye verbꝛenEos iſt auch kein fabel das die ſtier der mehꝛentheil grimmiger werdend -ab einem rotten oder ſcharlach kleid/ dann ſie meinend es ſeye blůt/ durchwoͤlliches ſie werdend angereitzet. Man ſagt es werdend auch die Helffandtvon einer liechten farb erʒürnet. Die blauwe vnnd grune farb/ die ſterckenam aller mehꝛſten gas geſicht/ dieweil beid farben faſt gemein deren menckich gewhonet/ als die ein inn dem lufft/ die ander an allen kreütteren⸗ ſieſeind auch beid liecht/ vnnd habend ein volkom̃ene pꝛopoꝛtz zwiſchenn demchwartzen vnnd weißen/ als angezeiget. Es erfriſchet aber die b lauwe dasgeſicht mehꝛ dann das leben/ hargegen die grůne meh: das leben/ dann dasgeſicht. Auß den nachgültigeſtẽ farben iſt grauw( woͤlches mãcherley farb)Vund das weißgrauw oder kuttengrauw/ vñ aͤſchfarb/ wañ die aber ſiechthund et was dunckler/ ſeind ſie dem geſicht angenemer/ als das grauw lieb-cher dann kutten grauw. doch werden ſie durch anderer gmeinſchafft etwʒgebeſſert. Es iſt aber ein regel/ das die liechtenn durch liechte/ die duncklendurch dunckle erhalten werdend. Alſo wirt das weißgrauw mit dem ſchwarn recht vermiſchet/ alſo auch die diſen am nechſtẽ ſeind/mitteinandern-vereſte moͤgend vnderſcheiden werden. Deßhalbenn mag das weiß Weram ſchwartzenn/ oder deren eintweders mitt dem rotten/ nitt wol vermi-ſchet werden weil ſie weitt von einandern ſthand. Das rott mag auch ſchieꝛeinem gethan werden/ dann zů dem purpur oder viol farb vnnd him-gagelblauw. dann es mag am nechſten/ vnnd leichtlichen von denen vnder-chetden werden Diſe zwo farben aber mag man nitt wol durchetnandernmiſchen/ dann ſte ſeind nitt weitt von einanderen. Die weiß farb inag mittkeiner anderen wol vermiſchet werden/ aber die ſchwartze allen duncklen/als der eiſenfarb. dann wann diſe zů denen koſ̃e/ ſo ſcheinen d ſie ſchier. denichen farben aber als dem grůnen purpurfarb/ vnd gaͤlen mag ſchwartznitt wo vermiſchet werden/ dann ſie iſt weit von jnen/ vnnd nimmet diſende 85 qualitetẽ aber die durch den tact oder ſiñ deß griffs vermercket wer
Graum.
91 ſeind warm/ kalt/ trocken/ naß/ ſchwer/ leicht hert/ weich/ rauchwem n do das nite nur einerley rechnung in dem ſinn/ ſonder mancherley-
em angriff/ vnnd geſchmack
wie inn 1N 5 f 8 ij Es iſt