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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CXXVI
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wunderba-re beům.

Marieani-ſech haſelnut

exxrt Pon mancherlei wunderbarenfer brauchet. Sie webend auch auß deſſelbigen geſteüds faden kleider/ ge-ſeilete ſchů/ ſeyler/ vnd ſtreüwene bett. dañ diſes iſt faſt breüchlich bey demfaden/ daß man in mitt einem ſtraͤl zertheilet/ vnnd demnach reinem gewüpp oꝛdnet. was noch überig/ bꝛaucht man den dicken ſeylen/ vnnd de-ckenen. die ſpitz aber an den doͤrnen ſeind ſo ſtarck/ daß man ſolliche wie dienaͤgel in die bꝛetter ſchlecht/ vnnd neyend mitt denen/ nitt als mitt der no-dlen/ ſonder ſtechen voꝛhin durch das leder oder tůch/ demnach ſtoſſen ſieden faden ha:noch. Alſo iſt bekant das diſes gewechs nach dem Coccen vndpurpur kerner das aller nutzlicheſt iſt/ daß man vyl dingen brauchenEs ſeind daſelbſten auch andere wunde: bare gewaͤchs/ vndeꝛ woͤlchen ðbaum Elus/ deſſen bletter anderthalb ſchů lang ſeind/ vnnd doch einemnußbaum geleichet/ woͤlches weiſſe vnd gruͤne blům in ſollichem weꝛt ſind-daß man ſie on des künigs erlaupnus darff ab bꝛechen/ dañ es iſt bey leibsſtraff verbotten. Der Aiolus aber hatt ein blům wie ein roſen/ es iſt auchein groſſer baum wie der Elus/ mitt einer weyſſen blům/ vnnd eines her-tzes figur/ ſo genennet wirt eines oͤpffels geruch/ eintweders weil er ſo einẽlieplichen geruch hatt/ oder dem hertzen nützlich iſt/ woͤlches figur er hatt.Woͤlche baͤum einen gůten geruch haben/ die hand auch ein geſunden ſchatten /als der loꝛbaum/ Reckholderſtaud /oͤpffel baͤum. woͤlche auch einẽ ge-ſunden ſchatten habẽ/ die ſeind wol geſchmackt /als der Kobus bey den Indiern. dañ deſſen ſchoß gebend ein wolriechend waſſer/ alſo das es auch diemüede hin nimmet. 5Darum̃ was übel ſchmecket/ hatt ein ſchedlichen ſchatten. was auch ſchedlich/ ſchmecket der mehꝛteil übel. dañ es laſſet ſich anſehen als wañ allein dietreffenliche kaͤlte vyl ſchaden bꝛinge/ voꝛab den warmen coͤrpeꝛen. was abe:für ſich ſelbs kalt/ daß hatt kein gůte kochung/ was aber bey dicken vylbletteren für kaͤlte iſt/ die haltet ſich anderſt. es iſt auch nitt ein gleiche rechnung vm̃ die mauren/ dañ es iſt kein gleichfermigkeyt/ dañ es mag nit ſeindaß der nitt in ein groſſe kranckheitt fallet/ woͤlcher mal groſſe hitz vndkaͤlte erleidet. Damitt ich aber den den Mexiſchen baͤumen kom̃e/ ſo iſtein art der roſen/ woͤlche ſich an der farb enderet/ vnnd das waſſer ver der-bet/ woͤlche blauw iſt/ die wirt nit bald warm. Es ſeind auch vyl anderevnzalbarliche vnderſcheid voꝛab der wolſchmeckẽden. Es ſeind auch ð Palbaͤum ſo vyl arten/ das man vermeinet es ſeye nitt nur ein baum/ ſonder eswerden ettlich an dem holtz am aller mehꝛſten geprobieret/ dañ ſie ſeind ſogůt ſpieß darauß mache/ daß ſie auch on alles eyſſen treffenlich ſtechen-vnnd brechend doch nitt/ biegen ſich auch nitt. Die aber ſchwartz/ ſeind er-was ſchoͤner. die vꝛſach der farb iſt die verbrennung/ ð herte aber/ die ſteyfe auß einer reinen feüchte/ ſo wol gekochet. dañ was wolt hinderen/ weil dzeyſſen daß ſich laſſet weichen vnnd ſchmiden/ ſo krefftig ſticht vnnd zertheilet/ daß nit das holtz eben deꝛ gleichen thůn moͤchte! Es ſeind aber die beinvnnd ſtein auch gůt ſollichem gebꝛauch/ doch iſt das eyſſen nitt von wegen der herte/ ſonder daß es ſteiff bey einanderen beleibet/ etwas beſſer ·Do ſelbſten iſt auch ein art der haſſelnuſſen/ ſo läg vnnd mitt hol kaͤlen vn-derſcheiden/ auß woͤlchen ſie gůten wein bereitten/ der doch nitt drunckenmachet. Es beduncket mich er ſeye dem Palmbaum etwas geleich/ die weier an den ʒweiglinen die frucht bꝛingt/ vnnd nicht tregt on ein