wunderba-re beům.
Marieani-ſech haſelnut
exxrt Pon mancherlei wunderbarenfer brauchet. Sie webend auch auß deſſelbigen geſteüds faden kleider/ ge-ſeilete ſchů/ ſeyler/ vnd ſtreüwene bett. dañ diſes iſt faſt breüchlich bey demfaden/ daß man in mitt einem ſtraͤl zertheilet/ vnnd demnach zů reinem gewüpp oꝛdnet. was noch überig/ bꝛaucht man zů den dicken ſeylen/ vnnd de-ckenen. die ſpitz aber an den doͤrnen ſeind ſo ſtarck/ daß man ſolliche wie dienaͤgel in die bꝛetter ſchlecht/ vnnd neyend mitt denen/ nitt als mitt der no-dlen/ ſonder ſtechen voꝛhin durch das leder oder tůch/ demnach ſtoſſen ſieden faden ha:noch. Alſo iſt bekant das diſes gewechs nach dem Coccen vndpurpur kerner das aller nutzlicheſt iſt/ daß man zů vyl dingen brauchenEs ſeind daſelbſten auch andere wunde: bare gewaͤchs/ vndeꝛ woͤlchen ðbaum Elus/ deſſen bletter anderthalb ſchů lang ſeind/ vnnd doch einemnußbaum geleichet/ woͤlches weiſſe vnd gruͤne blům in ſollichem weꝛt ſind-daß man ſie on des künigs erlaupnus darff ab bꝛechen/ dañ es iſt bey leibsſtraff verbotten. Der Aiolus aber hatt ein blům wie ein roſen/ es iſt auchein groſſer baum wie der Elus/ mitt einer weyſſen blům/ vnnd eines her-tzes figur/ ſo genennet wirt eines oͤpffels geruch/ eintweders weil er ſo einẽlieplichen geruch hatt/ oder dem hertzen nützlich iſt/ woͤlches figur er hatt.Woͤlche baͤum einen gůten geruch haben/ die hand auch ein geſunden ſchatten /als der loꝛbaum/ Reckholderſtaud /oͤpffel baͤum. woͤlche auch einẽ ge-ſunden ſchatten habẽ/ die ſeind wol geſchmackt /als der Kobus bey den Indiern. dañ deſſen ſchoß gebend ein wolriechend waſſer/ alſo das es auch diemüede hin nimmet. 5Darum̃ was übel ſchmecket/ hatt ein ſchedlichen ſchatten. was auch ſchedlich/ ſchmecket der mehꝛteil übel. dañ es laſſet ſich anſehen als wañ allein dietreffenliche kaͤlte vyl ſchaden bꝛinge/ voꝛab den warmen coͤrpeꝛen. was abe:für ſich ſelbs kalt/ daß hatt kein gůte kochung/ was aber bey dicken vñ vylbletteren für kaͤlte iſt/ die haltet ſich anderſt. es iſt auch nitt ein gleiche rechnung vm̃ die mauren/ dañ es iſt kein gleichfermigkeyt/ dañ es mag nit ſeindaß der nitt in ein groſſe kranckheitt fallet/ woͤlcher zů mal groſſe hitz vndkaͤlte erleidet. Damitt ich aber zů den den Mexiſchen baͤumen kom̃e/ ſo iſtein art der roſen/ woͤlche ſich an der farb enderet/ vnnd das waſſer ver der-bet/ woͤlche blauw iſt/ die wirt nit bald warm. Es ſeind auch vyl andere vñvnzalbarliche vnderſcheid voꝛab der wolſchmeckẽden. Es ſeind auch ð Palbaͤum ſo vyl arten/ das man vermeinet es ſeye nitt nur ein baum/ ſonder eswerden ettlich an dem holtz am aller mehꝛſten geprobieret/ dañ ſie ſeind ſogůt ſpieß darauß zů mache/ daß ſie auch on alles eyſſen treffenlich ſtechen-vnnd brechend doch nitt/ biegen ſich auch nitt. Die aber ſchwartz/ ſeind er-was ſchoͤner. die vꝛſach der farb iſt die verbrennung/ ð herte aber/ die ſteyfe auß einer reinen feüchte/ ſo wol gekochet. dañ was wolt hinderen/ weil dzeyſſen daß ſich laſſet weichen vnnd ſchmiden/ ſo krefftig ſticht vnnd zertheilet/ daß nit das holtz eben deꝛ gleichen thůn moͤchte! Es ſeind aber die beinvnnd ſtein auch gůt zů ſollichem gebꝛauch/ doch iſt das eyſſen nitt von wegen der herte/ ſonder daß es ſteiff bey einanderen beleibet/ etwas beſſer ·Do ſelbſten iſt auch ein art der haſſelnuſſen/ ſo läg vnnd mitt hol kaͤlen vn-derſcheiden/ auß woͤlchen ſie gůten wein bereitten/ der doch nitt drunckenmachet. Es beduncket mich er ſeye dem Palmbaum etwas geleich/ die weier an den ʒweiglinen die frucht bꝛingt/ vnnd nicht tregt on ein——