cxlvi Von mancherlei wunderbaren
meñlein fruchtbar ſeyend. In den gewaͤchſen aber geht es anderſt zů/ danndteweil diſe vylerley geſtalt für kommend/ machet die art des menlins vndfraͤuwlins die geburt ſchoͤn vnd vollkommen/ vnd hinderet ſie nicht. Sol-liche ding haben jr vꝛſach. die andere aber/ ſo falſch/wiewol deren treffen-
rabel merck. liche leüt in jrem ſchꝛeiben gedacht/ wellen wir faren laßen. als namlich di-
ſes iſt/ von woͤlchem Octauius Hoꝛatianus in dem vierdten bůch der na-teürlichen erfarnußen geſchꝛibẽ hatt wiewol er ſonſt ein herꝛlicher artʒet-vnd der obereſt geweſen/ Namlich wan man einer bluͤenden bonen ober-
ſte ſpitzlin zůſammen liſet/ zerſtoßet vnd in ein jr: den geſchirꝛ thůt/ werds
nach achtzig tagen eines kinds kopff dar auß/ vnnd voꝛ diſem ein froͤuwli-cher leib. dann was für ein krafft mag ihm ein ſolliche geſtalt geben⸗ weilkein geburt/ vnd deßhalben auch kein gewiſſe ſubſtantz voꝛhanden! vnndwiderumb/ wie mag auß einem weiblichen leib ein kindßkopff werden. Soliche vnd anders der geleichen mag ein jeder ſelbs wol verſthen/ falſch zů-ſein/ oder es habe ſich etwan ongefar alſo zůgetragen. Das aber der Aegy-ptiſch flachs ſo vyl faden haben ſolte/ als vyl tag im jar ſeyend nammlich
dꝛeyhundert vnd fünff vnd ſechtzig/ ob wol ſolliches Volateranus auch be
er ſein moͤchte/ iſt bey mir ein zweifel/ wie auch diſes daß bey detBenacer ſee ein art der fiechten ſthan ſoll/ welche wann man faß daraußmacher/ den wein mehꝛen ſolle. vnd widerumb wañ ein geyß einen oͤlzweigabreiſſe/ ſoll der baum welck werden. ſonder man ſolle gedencken/ daß diſesſich etwan alſo begeb/ aber nitt alle zeyt. der geleichen gehet es auch in an-
deren dingen zů. 88 3 5Vnder der gewaͤchſen wunderwerck wirt auch die maurrauten gezellet-dañ ob wol diſe im ſommer gruͤn iſt/ wirt ſte doch im winter nitt welck. dokraut/ woͤlches allein im winter bluͤget/ vnnd faſt hübſch herfür kommetEs gehoͤꝛt auch ʒů der Maurꝛauten/ daß ſie nit naß wirt/ wan man waſſerdarauff ſchüttet/ darumb wirt ſie adiantum geneñet, dañ olialro heißet inetzen. doch iſt bekannt wann man ſie lang laßt im waſſer ligen/ mag manſte diſtilteren. ſie gibt auch vyl waſſer. ob vyleicht diſes beſchehe/ wann ſtezůlang im waſſer ligt/ oder durch das waſſer ſein krefft bekom̃et/ vnd wanſie gediſtillieret/ die ſelbigen behaltet/ voꝛab wann ſie mit dem vermiſchesſo von dem gewaͤchs vnd kraut her kommet.
1 4 7 5 2 1„Wie man die Plantas vnnd gewaͤchs innꝓuůtem bauw vnnd ehꝛen halten ſoll/ eDas d xiij. Capitel. i 415fAs die ſoꝛg vnd rechter bauw die baͤum nütze/ zeiget fürnen,N N lich ein eichbaum zů Baſel auff S. Peters platz an. den ſtoJ moͤgend dꝛey man ſo mit den henden an einanderen hang 18 kümmerlich vmbgreiffen. ſonſt iſt er nit gar eins mans ho 5B;Buͤobereſt theilt er ſich in ſechs oder ſieben ſtoͤck/ die ſich allg 7mach von einanderen thůnd/ alſo dz er ſchier ein geſtalt einer ſchaalẽ handemnach wirt er durch vylfaltige eſt vnd zweiglin alſo dick/ daß mir 5eHeinrich Panthaleon zů Baſel geſagt/ es habe etwan Keyſer Maxin 6
lian darauff zůnacht geſſen/ vnnd ſeye darauff zů diſch geſeſſen. dae
wie gemeldet woꝛden) iſt noch ein groͤſſer wunder vonn dem Alexandꝛin-
„ ele eee.
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