elxvi Von mancherlep wunderbaren
Oranatoͤpffel.
kKirſe on ſtein.
— 5 bedecket/ vnd demnach die bletter oben zů ſamen bindet wie ein Cabiß kopf. dañ von wegen deß ſands trockne/ werden ſie dür: was aber dür
vnnd nitt faulet/ das wirt weiß. Es habend auch alle diſe ding jhꝛ gewüſſe
vꝛſach/ doch můß ein verſtad darbey ſein/ woͤlcher alle ding har für bꝛinge.als wañ ein gewechs würm hatt/ ſoll man es mit einem erenẽ nagel ſeübernvnd purgierẽ. dz ertz laſſet ein beſtendige bitterkeit in dẽ gewechs/ alſo auchein Nů gall/ wañ mã ſie auff die wurtzel ſpꝛeitet. dañ die würm werdẽ durchdz ſůß erhalten/ vnd iſt aber die Gall gantz bitter. Alſo ghet es auch zů/ dierucht ʒů fürderen/ doch nitt als krefftig.
Damitt ich aber wider auff die granatoͤpffel ko wañ die ʒů ſaur wachſend/ſoll man die wurtzel zu ring vmb auffloͤſen⸗ vnd ein fuͤchten nagel da:ein ſchlahen. Man loͤſet ſie alſo auff/ wañ man den grund allenthalbẽ mitteinẽ karſt daruon thůt/ vnd die wurtzel ʒů obereſt beſchneidet. Man ſagtauch wann man die Alga vnd meerkraut zů ð wurtzel legt/ werdend ſie ſůßWañ der blůſt herab fallet/ vermeinet man es werde geendert/ ſo ein bleye
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ner ring vmb die aͤſt oder den ſtock gelegt werde. Damitt ſie aber etwas ſch
ner harfür kommend/ beſpꝛeng die wurtzel zů mehꝛmalen mitt laugen oderaſchen/ daß ſte aber wol behalten werdend/ ſoll man ſte in ein ſiedende ſaltz-waſſer ſtoſſen/ oder inn ein meer waſſer. wann ſie daß ſelbig angenommen-ſoll man ſie dꝛey tag an der Sonnenn troͤcknen/ demnach an ein kalte ſtattauff hencken. Wann du die bꝛauchenn wilt/ ſolt du ſie inn ein ſůß waſſer andem voꝛgenden tag legen. Man ſagt/ wann der gyps für den vierdten theilleim darzů gethon werde/ ſoll ein baum in dꝛeyen taren weiße kernen trage ·
Es ligt aber auch vil daran/ wohar man die ſaamen/ oder die aͤſt/ oder die
augen ſo man zerſpꝛeiten will/ nemme. der kürbſen ſaamen ſeind zů oberefaſt lang/ zů vnderſt aber nit alſo/ an den ſeytẽ ſeind ſie kürtzer aber dicker-vnnd inn der mitte ſeind ſie rotund. Plinius zeiget an er hab eine geſehen ſoneün ſchůh lang geweſen.
Die kürbſen vnd die Cucumeren wachſen in die lenge auff ʒweyerley geſtalt/ eintweders wann man bey ʒwey fingeren darunder waſſer ſtellet /owann man ſte in ein geſchirꝛ einſchleüſſet. darumb ſetzen etlich die wachſen-den Cucumeren in ein roͤꝛen/ woͤlches knoͤpff durchboꝛet/ damit ſie gar lawerden. ſie ſeind werhaffter wañ ſie an einẽ herten ſtock auffwachſen/ alseiner bꝛombeerſtauden/ oder bircken. dañ wañ man diſe ob der erden abhauwet/ vnd das marck auß hület/ demnach inn den miſt ſtoſſet/ ſo bꝛinget derCucumer ſaamen ſolliches hert gewechs woͤlches auch in dẽ winter bleibemag. Es rüemen ſich etlich ſie woͤllen diſtel an deren harfür bꝛingen/ wanman den ſaamen zů oberſt zerbꝛeche. Ich vermeinet etwan es were erde
nach dem vnnd ich aber zů Pareyß vñnd inn Schotten geſehen hab/ da 7
faſt alle diſtel an deren do ſelbſten fürkommend/ hab ich nitt mehꝛ gezwey
flet/ daß ſolliches beſchehen moͤge. doch ſeind ſie vil vngeſchmackter dannndie ſpitzechtigen/ vnnd das billich/ dann der troͤckner cheil ſo faſt geſaltzeniſt daruon genommen/ auß woͤllichem dann die doͤꝛn wachſend. Man ſ⸗ ageauch daß die feüchte/ woͤlliche die diſtel an ſich genommenn/ vil zů dem g.
ſchmackt dienen. Wir haben auch ein gemeine regel gegeben dz die kirße onſtein moͤgẽ wachſen. ſolches gher eigentlich alſo zů/wañ mã dz zart beümlit-bey zweyen ſchůen abhauwet/ dẽnach den gantzen ſtam̃en zertheilt biß auffdie wurtzel/ vnd das marck alles herauß neme/ vnnd von ſtunden an 1 1
eint