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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CLXVIII
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Fiſch ein 80ſaltzen.

elrvij Von mancherlep wunderbaren

wenig/ ein gantz iar behalten hat. doch(wie etwan voꝛgmeldet) můß dlefleiſſig leſen. dar ʒů iſt ein ding etwan mehꝛ dẽ einen dann dẽ anden nützdas honig/ eſſig/ ſaltz/ vnnd gebꝛent wein/ machen ein ſtarcken geſchmack.

Das ſaltʒz vnnd honig gibt kein geruch. der bꝛent wein gibt ein ſterckern ge-

ruch dann der eſſig/ vnnd verbꝛent die ſi. Das oͤl gibt denen dingenſo man allein gekochet iſſet/ ein kleine nutz barkeit/ als den würſten. deßge-leichenn wann es hineinſchleiffet ſo man es allgemach anſtreichet/ wit anem kaͤß/ woͤlchen es auch nitt ein klein angenem machet. Das bech gibt einarcken geruch vnd wenig geſchmac k.Die fiſch magſt du alſo wol erhalten. du ſolt ſie mit oͤl ein wenig/ vnd nitvollkommenlich roͤſten. demnach ſolt du ſie mitt ſaltz beſpꝛengen/ doch daßſte nitt gar geſaltzen ſeyend/ auch nitt vngeſchmackt/ darnach wann ſie er-

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trocknen/ loꝛbaum vnd myrten bletter darzwiſchen legen vnnd in den tro

behalten. Wann man ſie bꝛatet/ weren ſie nitt man thů dañ gwürtz darzů-

woͤlche auch ein lieblichen geruch vnd geſchmack machet. Der rauch machet

ein boͤſen geruch/ vnd verderbt auch zům theil den gſchmack/ dieweil er ga-

kein geſchmack hatt. Die blateren vnd ſchleüch die aͤltelen/ dieweil kein ge-

ruch hinein mag. ſolliches iſt der faulung auch ſchier geleich/ darumb ſeindſie nitt faſt nutz/ dann allein den früchten/ ſo herte rinden haben/ wie dannauch den Granat oͤpffeln· Der kalch/ alat/ vnnd aͤſchen dꝛoͤcknen mehꝛ danſie erhalten. der kalch verbꝛennet auch etwas mehꝛ. Das wachs aber erha

der artzneyen krafft mehꝛ dann andere ding/ dañ es verhindert den lufft-vnd feüchtet ʒimlichen. Es iſt gewüß daß man die Rheübarbara nitt andereſt baß erhalten mag/ auch biß inn die xx. jar. Das weiß wachs gibt einem

ding kein anderen geruch.

Damit die hennen vnd andere dergleichen voͤgel die treübel nitt verwſten/ gib jhnen wilde raͤben beer eſſen. dann es beſchicht jhnen auß demfaſt wie den menſchen/ ſo ſaure frücht geeſſen/ nãlich daß jhnen die zaͤn vere du aber mitt geſtoßenen ſpꝛeüweren/ darzů mirt ſparten vn

intzkraut/ ſo mit leim oͤltrůſen wol vnd einandern gmiſchet ſeind/ de

boden in der ſcheüren oder koꝛnkaſten ſtreüwen würſt/ ſollend im die 1107

nicht ſchaden/ nach die ameyſſen etwas abtragen/ ſonð das koꝛn wirt ſte)fer vnnd herter lange zeytt beſeiben moͤgen. In ſumma es habend die al-

ten Roͤmer/ woͤlche treffenlichen fleiß auff das bauren werck gelegt/ nich N

beſſers erfunden alle ding erhaleen dann die oͤltrůſen. alſo mag man di-myrten beer mitt den ſtilen/ auch die feigen aͤſtlin mitt den bleteern/ ſo inbüſchelin ſamen gebundẽ ſeind/ vnd in oͤltrůſen gelegt/ lange zeytt gr Nbehalten/ doch můß man das geſchirꝛ wol mitt gyps vermachendergleichen beyſſet vnd machet man alles ein/ woͤlches

. man lieber/ allein beſchauwen/ dann

eſſen willens iſt.