Fiſch ein 80ſaltzen.
elrvij Von mancherlep wunderbaren
wenig/ ein gantz iar behalten hat. doch(wie etwan voꝛgmeldet) můß mã dlefleiſſig vß leſen. dar ʒů iſt ein ding etwan mehꝛ dẽ einen dann dẽ anden nützdas honig/ eſſig/ ſaltz/ vnnd gebꝛent wein/ machen ein ſtarcken geſchmack.
Das ſaltʒz vnnd honig gibt kein geruch. der bꝛent wein gibt ein ſterckern ge-
ruch dann der eſſig/ vnnd verbꝛent die ſi. Das oͤl gibt denen dingenſo man allein gekochet iſſet/ ein kleine nutz barkeit/ als den würſten. deßge-leichenn wann es hineinſchleiffet ſo man es allgemach anſtreichet/ wit anem kaͤß/ woͤlchen es auch nitt ein klein angenem machet. Das bech gibt einarcken geruch vnd wenig geſchmac k.Die fiſch magſt du alſo wol erhalten. du ſolt ſie mit oͤl ein wenig/ vnd nitvollkommenlich roͤſten. demnach ſolt du ſie mitt ſaltz beſpꝛengen/ doch daßſte nitt gar geſaltzen ſeyend/ auch nitt vngeſchmackt/ darnach wann ſie er-
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trocknen/ loꝛbaum vnd myrten bletter darzwiſchen legen vnnd in den tro
behalten. Wann man ſie bꝛatet/ weren ſie nitt man thů dañ gwürtz darzů-
woͤlche auch ein lieblichen geruch vnd geſchmack machet. Der rauch machet
ein boͤſen geruch/ vnd verderbt auch zům theil den gſchmack/ dieweil er ga-
kein geſchmack hatt. Die blateren vnd ſchleüch die aͤltelen/ dieweil kein ge-
ruch hinein mag. ſolliches iſt der faulung auch ſchier geleich/ darumb ſeindſie nitt faſt nutz/ dann allein den früchten/ ſo herte rinden haben/ wie dannauch den Granat oͤpffeln· Der kalch/ alat/ vnnd aͤſchen dꝛoͤcknen mehꝛ danſie erhalten. der kalch verbꝛennet auch etwas mehꝛ. Das wachs aber erha
der artzneyen krafft mehꝛ dann andere ding/ dañ es verhindert den lufft-vnd feüchtet ʒimlichen. Es iſt gewüß daß man die Rheübarbara nitt andereſt baß erhalten mag/ auch biß inn die xx. jar. Das weiß wachs gibt einem
ding kein anderen geruch.
Damit die hennen vnd andere dergleichen voͤgel die treübel nitt verwſten/ gib jhnen wilde raͤben beer zů eſſen. dann es beſchicht jhnen auß demfaſt wie den menſchen/ ſo ſaure frücht geeſſen/ nãlich daß jhnen die zaͤn vere du aber mitt geſtoßenen ſpꝛeüweren/ darzů mirt ſparten vn
intzkraut/ ſo mit leim vñ oͤltrůſen wol vnd einandern gmiſchet ſeind/ de
boden in der ſcheüren oder koꝛnkaſten ſtreüwen würſt/ ſollend im die 1107
nicht ſchaden/ nach die ameyſſen etwas abtragen/ ſonð das koꝛn wirt ſte)fer vnnd herter lange zeytt beſeiben moͤgen. In ſumma es habend die al-
ten Roͤmer/ woͤlche treffenlichen fleiß auff das bauren werck gelegt/ nich N
beſſers erfunden alle ding zů erhaleen dann die oͤltrůſen. alſo mag man di-myrten beer mitt den ſtilen/ auch die feigen aͤſtlin mitt den bleteern/ ſo inbüſchelin zů ſamen gebundẽ ſeind/ vnd in oͤltrůſen gelegt/ lange zeytt gr Nbehalten/ doch můß man das geſchirꝛ wol mitt gyps vermachendergleichen beyſſet vnd machet man alles ein/ woͤlches
. man lieber/ allein zů beſchauwen/ dann zů
eſſen willens iſt.