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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CLXXXVI
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clerevi Von mancherlei wunderbaren

mehꝛ/ wann das hertz geſtoꝛben iſt/ dañ es iſt das letſt ſo ſtirbt/ vnnd hoͤꝛetalſo der ſpitz vnd der ſtil/ der anfang vnd end voꝛ den flüglen auff/ dañ dieflügel hoͤꝛend nach allen anderen dingen auff es iſt aber offenbar daß ſichdiſer anfang nit williglichen bewegt/ wiewol es in anderen gelideren ein viſach iſt ſollicher bewegungen. Es hinderet an ch nicht/ daß die thier ſich be-wegen vnd ein klein leben/ wañ ſchon das hertz auß geriſſen. doch lebend ſienit warlich/ dann die ſeel iſt nitt meh: voꝛhanden⸗ ſonder der geiſt vnnd95 1 ſo noch voꝛhanden/ treibt noch langer gewonheit/ die band ſo vmbihn ſeind.. e

oreſſeku. Ag ſeind aber die vnderſ⸗ cheid⸗ welche in den thieren von der groͤße har

genommen werden/ am groͤſten 22 haben auch ihꝛẽ vꝛſpꝛũg von der g eburt/ſpeyß vnd ſoꝛg die man jnen hatt. dañ woͤlche man an feüchten oꝛten er-nehꝛet/ do ein gůte weid voꝛhanden/ die werden großer vnd feißter alszeiten Ariſtotelis/ zog man in Epyro da ein maßechtig oꝛth/ vyl fůter/CCC. Es auff/ vnd ließ biß in das neündt jar kein ſtier ihnen/ dañ ſolliches dienet gar vyl das ſie moͤgend groß werden/ welche man dem künigbehielt. Wann aber andere vnderſtůnden diſe an andere oꝛth zůbꝛingenvnnd alſo aufferziehen/ lebten ſie nitt/ oder mochten nitt einer ſollichengroͤße ko mmen. Sie warend an ihꝛen oꝛthen do ſte erboꝛen alſo groß⸗ daßman ſie ſtendlingen melcken můſt/ vnd gaben ein treffenlich groß geſchirmit milch/ daß man ſich darab zůuerwunderen hett. 485% 7%Es ſagt auch Albertus das in Frteßland on alles aufferziehen/ allein abden feißten weiden(dann es iſt ein feücht oꝛth/ ſo gar vyl fůter hatt) dieochſen als groß vnd hoch werden wie die großen pferd oder roͤſſer. Es die-net auch wol der große/ wann man den kelberen verſchneidet/ dann ſiewachſen überauß ſeer/ wann man ihnen inn der zeit weil ſie wachſen⸗ auß-hauwet/ dieweil die leib etwas feüchter werden. Es fallen auch den hirtzihre hoͤꝛner nit ab/ wann man ihnen verſchneidet/ ſo bald ſie geboꝛen werden. Es iſt ein wunder das den ochſen die hoͤꝛner nit abfallen/ vnd den hirtzen alle jar. ſo doch der ochſen hoͤꝛner allein an der haut hangend/ vnd derhirtzen an dem bein ſthand/ dañ ſonſt moͤchten ſie ſich nit erhalten. Bey denochſen iſt ein gůte anzeigung daß ſie nit an dem bein hangẽ/ das man ſie oarbeit ſo man ihnen die haut abgezogen/ herab nimmet/ das auch Ariſtoleles ſagt/ es wacklen den ochſen in Phꝛygia ihꝛe hoͤꝛner. Inn der ochſen arthhabend auch die mennlin vnd weiblin hoͤꝛner/ bey den hirtzen aber habendie weiblin kein hoͤꝛner/ von wegen der groͤße vnnd ſchweꝛtze. dann ſie we-rend ihnen kein nutz wann ſie ſchwanger ſeind. NMit der zeit mehꝛend ſich die aͤſt an den hoͤꝛneren/ alſo das Albertus anzeigt/ er habe einen geſehen/ welcher zwen vnd zwentzig aͤſt an den homergehabt/ an einem yeden eylff man meinet auch es mehꝛen ſich diſe nach denjaren. Wann diſes waar were/ muͤſte der ſelbig hirtz allein eilff jar alt ge,weſen ſein/ vnd lebten alſo nit lang. Oder wañ all jar ein aſt der voꝛge 17den zaal thon wurde/ werend ettlich mit hundert aͤſten/ dan wie menckliſ ibekennt/ ſo leben ſte lang/ doch ſagt niemand das er ſolliches geſehen haWañ du aber ſpꝛichſt/ſie halten ſtill/ ſo ſie einer gewüßen zaal kommewurden ſie geleich in der jugend ſtill ſthan/ demnach wurde man ſte ff aſt-mit ſo vylaͤſten finden/ welches doch nit waar iſt. 75Deßhalben enderen ſie entweders ihꝛe hoͤꝛner nitt alle jar/ woͤlch 175N i wagt