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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCXLIX
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8. 2 5 0ſachen/ Das ſiebend buͤch. cerlir. Doch zeigt Geoꝛg Pictoꝛius an/ er habe nieren vnd blateren. diſes heiſ-ler das wunder werck mit einem anderen wunder mehren. Dann es iſt nochandere art gaͤnſen auff einem felßen/ bei der jnßlen Maien/ welche SoInden genennet werden. Vylicht ſagt Plinius diſes ſeye ein weyßer adler.n dem frůling kommet er vnd bꝛinget ſo vyl holtz mit jm/ daß mann wol* ſchloß darauß bauwen moͤchte.

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fi die menſchen haben auch diſe nutzbarkeit von ihnen/ das ſte ihnen diech hinweg nemmen/ ſo die gefangen hand/ ſie fahen gar große fiſch/ vndDealer beſte. wann diſe hingenom̃en/ bꝛingen ſie andere vnd ʒürnẽ nicht.bhea liches iſt kein wunder. dann ſie leiden auch gedultiglich wañ man jnenjunge vnd das neſt hin nimbt, ſie ſchꝛeyen nicht/ vnd verlaſſen jrẽ platzred vnder der haut ſeind ſie gar feißt · mit diſer ferbt man die wullen. innem leine darm hand ſie noch ein andere feißte/ woͤlche gůt für dz hufftbei becket er wol von fiſchen · Er iſt ein wunderbar exempel der gedultig-ug man finder ihn auch ſonſt an keinem oꝛth/ ſo vyl vnd den Schortẽ zů-ſſen doch můß er im winter an einem anderen oꝛth ſein wohnung haben.daa n hart vyl nutz von jm/ auß dem holtz/ federn/ feißte vnd jungen/ alſos man ſagt/ die ſumma lauff ſich biß in die fünff hundert cronen

Solandlis-

0 crit. Der vogel an jm ſelbs iſt einer ganß gar gleich. als ich diſen geſſen-

a n dem oꝛth/ da Beruicum die Schotten vnnd Engellender von ein-waste ſündert/ an woͤlchem etwan die Picter gewhonet/ iſt ein ſchiffreich1

an der welches das land Merchien voneinander cheilet. in dem ſelbigenſtar dit ein vogel/ wiewol man ihn ſelten findet/ den die einwohner Gu-fleicze n nennen/ welcher groͤſſer dann die ſchwanen iſt/ an den federn vnd1 105 den rebhůneren nit ongleich. Er hatt ab dem menſchen ein treffenre abſcheühen/ wann er auch vermercket/ daß man ihm die eyer angerů-Loder allein angekauchet hatt/ welches er dañ von natur leichtlich ent-heran et/ verlaßt er die von ſtund an/ thůt ſich an ein ander oꝛth/ vnnd fa-er 1155 von neüwem junge zůbekommen. Inn diſem iſt er kein narꝛ/ weilraue eint es gezimme ſich nit/ daß er ſeine eygene jungen der menſchenloßlemkeit vnnd freſſerey ſolte aufferztehen. Er legt ſeine eyer auff dieneſt eden nider/ dieweil zůglauben iſt daß er voꝛ groͤße ihm ſelber keinzds ge machen. 3 Nvolle it gewüß lich war/ daß diſes ein zoꝛniger vogel ſeye/ deß halben auch der gallen. Es iſt wol zůglauben/ wan man ihn moͤchte überkommenleigt ſpeyß/ er wurde die leüt auch alſo machen. Solliches vnnd der ge-meh. 1 můſt du gewohnen auß einem grund zuͤuerſthen. dann man můßvoꝛefderſthan/ weder man ſchꝛeiben kan/ doch hab ich dich von diſer ſachürn dan auch gewarnet. Man můß auch inn diſem nitt alles/ ſonder dasemmeſt außerwellen.*ſoi auch ein vogel bey dem waſſer Aluarad/ in dem neüwen Hiſpanzwelcher ein ſchnabel wie ein enthen hatt/ ſonſt weiß vnd eſchfarb anrid v geſkalt wie ein atzel/ an dem einen fůß wie ein happich/ ſonſt wiedweyer e wolcher auch voͤgel vnnd fiſch fahet. Es iſt glaͤublich er ſey außdem erley arthen geboꝛen vnd fürkommen/ vnnd vollſtrecke doch auß ge-95 beriertem lufft/ vnnd neüwer zucht ſein arth/ wie die mauleſel.den 5 aber diſer inn beyden arthen übertriffet/ alſo můß er aueh inn bey-then ſchwach ſein. 8

Es iſt