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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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ccke Von mancherlei wunderbarenauch das rhier ſelbs erſtecken/ wann es ſich nitt moͤchte von einanderen zerthůn /weil es die ſchalen zůſamen ziehen můß. Deßhalbẽ weil die krebs/ vndergleichen thier/ die ſpeyß nit wol keüwen moͤgen/ haben ſie allein zwẽ zal.im maul. domit aber auch die ſpeiß nitt wol zertriben/ in die innerliche gli-der kemend/ habend ſie in dem magen nach dꝛey andere. obereſt an einelyeden ſeyten einen/ vnd ʒů nidereſt den dꝛitten. Solliches ſicht man in deAſtacen vnd Hocuſten eigentlicher. Man ſoll auch acht nemmen⸗ weil disglactſchelige thier alle ein kleinen kopff haben/ ſeind ſie doch an allen thenden am hertteſten vmb den kopff/ als man bey den hoͤꝛneren vnnd andereanhengen ſpüren mag. 8

gullben Es wachſen jhnen auß dem kaarh vnd überfluß ſtein/ woͤlche mit deſ. 1

len hinfallen/ nit gleich mit einanderen⸗ ſonder bald hernach. darumb mche die ſtein ſůchen/ vnd die aller groͤſte/ ſůchen ſie in denen/ ſo die alte ſchaßen hingelegt haben · Es haben auch diſe thier kein bein ſollen habẽ/weil 5bein der geleichen bedoꝛfften/ vnd deßhalben auch einer außſtreckung/ wche aber vnder den ſchalen nit beſchehẽ mocht. es mocht auch die trockne metery/ ſo in dẽ überzug verzeert ward/ der beinẽ wachſung nit zülaſſenDeß-halben babend die krebs vnd die Aſtacen ſhe ſtercke in ſch eren/ die locuſtenaber in dẽ ſchwantz. Die Squillẽ ſeind etwas ſchwecher/wiewol ſte ein breitteren ſchwantz habẽ/ vnd etlich auß jhnen groͤßer dañ ein ʒzwerch hand fineMan vermeinet daß der meñlinen ſcher den mannen fürderlich ſ⸗ ꝛyend 1dem beyſchlaff/ vnd der weiblinen den weiberen entpfahen/ vnnd de 4beiden/ ein doꝛn oder pfeyl hinauß ʒů ziehen/ wañ man ſie lber die wundlegt. Du ſagſt aber/ wie ghet es daß weder die muſchelechten nach die

deren ſchnecken jhꝛen über zug verenderen/ weil ſolliches die glartſ⸗ wel.

thůndꝛ In den ſchalechtigen ſtirbt das thier ehe/ dañ die ſ chalen moͤge augetrücknet werden. es haben auch diſe keiner bewegung bedoͤꝛffen⸗ darnhinderet ſie die ſchalen. Alſo verenderen ſie diſe nit vmb dꝛeyerley vꝛſa

gen/ ſie bewegen ſich nitt/ leben nit lang vnd werdend nit auß gerückt 5

da die ſchalen ſeind hertter vnd dicker dañ die krebs heüt/ in den ſchnanaber wirt die wachſung durch die ſchalen nit verhinderet. dañ in den glachſcheligẽ beſchweret es die thier nit allein/ vnd hinderet die bewegung d die

die trückne/ ſonð durch deren kleine mochtẽ ſie nit wachſen Es hat au ſon/be

natur diſen glatſcheligen krebſen nit allein dem ſtreit hoͤꝛner gebender auch den weg mit auß ſpechten. Dañ weil diſe/ woͤlche wol ſehen alsweglichen hoͤꝛneren nit bedoͤꝛffen/ habẽ ſolche diſe/ woͤlche gar nit ſehe 49die ſchnecken vnd geſpitzte meerſchnecken. Alſo haben die ſo wenig ſeh. bdie glatſchaͤlige ſeind/ diſer hoͤꝛner bedoͤꝛffen.· die ſchalechtige ſehen darungübel/ dz ſie nit allein herte vnd fürghonde augen haben ſon daß diſe au 7auff der ſeiten ſthond. Darumb wañ wir ſie mit vns vergleichen⸗ eweg filſte ſich beſeytz/ nach jhꝛen augen aber geſtracks. dañ es iſt beſſer ſte ſehel 130dem einen ʒů beiden ſeiten/ es ſeye woͤlches aug es woͤlle/ dan mitt beide ßmale/ vnd weder da voꝛnen nach dahinden. Sy ghand aber darum̃ in belweil ſie an der ſeiten ſthond/ ſonſt ſehen ſie fürſich gar nicht. ſte ſthan. 1darumb beiſeytz/ daß ſie gar nit ſehen/ wann die auff dem haupt ſtund m/da voꝛnen haben ſie nitt ſein moͤgen/ dann es hatt das maul nothalben 5ſen da vnden ſthen/ ſonſt were es jhnen gantz übel bekom̃en/ weil das ib