cecervüj Von mancherlei wunderbaren
der des widers haubt im achten him̃el bedeüttet/ vnd deßhalben alle pu,eten an dem vñ̃̃kreiß/ wañ man auch ein großen ciꝛckel wo man will nifñekals nam̃lich A D B für die Ecliptica des neüwen himmels/magſt du außdem Cein großen circkel fuͤren/ welcher A D ʒzertheilen wirt in puncteſſo gleich weit voneinanden ſthond A C nach einem quadꝛanten. dann 55würſt jn ſchnůr ſchlecht fůren gegen dem A auß dem E/ vñ demnach von,ſtatt des faals/ namlich D. wirt er hin vnd wider die quadꝛanten ab che
namlich D A vnd DB. Deßhalbẽ wirt der groß circkel/ der durch 2 2gefuͤret/ welcher auch mag gefuͤret werden/ als wir neüwlich angezeig 5dem C zertheilt werden/ dz auß dem Cin das A vnd in das B ein quadſeye/ darumb iſt betañt dz die kugel nach dem anderẽ weg mag bewegt n fden. Alſo haſt du auß dem geleichen lauff/ wie der vngleich entſthon vnd!
ſchehen mag/ welchen man der trepidation lauff nennet. Es zeigt anFracaſtoꝛius an/ daß er alſo auß gleichem vnd oꝛdẽlichem lauff entſta 1ſpꝛechẽde/ Wañ einer auß den kreißen gegen dem Circitoꝛi lauffet nach d,breite/ vnd auff des vffůrenden polis gegen dem Contrauect⸗ ſo wirtwunderbare bewegnuß darauß/ welche man der trepidation lauff nend,
Er hette jm warli ch recht gethan/ wañ er in ſo ſchwerem vnd wũderbbeſchluß/ auff woͤlchen er das gantz fundament der handlũg geſetzet⸗ 11in ſo wichtigem handel(dieweil es doch allein einer war) etwan ein demieſtratton vnd beweiſung herein gefůret hette/ wie wir dañ ſelbs in gar vitgethon. Wann jm auch ſolliches nit müglich/ ſolte er allein eroffnet hgwie auß einem ſtaͤtigen lauff/ die Poli einer anderen bewegung/ allein 90nem gewiſſen zeil kom̃en moͤchten. woͤlche dañ in dem lauff der trepidavon noten/ als wir angezeigt haben · Doch woͤllen wir von diſem laßenvnſer red zů den kunſtreichen bewegungen richtẽ⸗ vmb welcher willen hfürnemlich diſen hadel angefangen/ nach dem wir vorhin an ſe einem 01von der thieren bewegung gnůgſam geredt. bestDie weil dann allein zwo einfache bewegung nach des oꝛth gelegen 31(dann ſonſt haben wir angezeigt dz vyl meh: ſeind) můß man lůgen⸗ waerſtẽ die bewegũgen am ſterckeſtẽ ſeind. es iſt nit ein ding⸗ ſtarckvñ 1ſein. dañ es ſeind etlich bewegũg ſchnell/ aber nit ſtarck. wie ein papeyt 00ein nadel gehefftet/ vnd auff ein ſtecken geſtellet/ damit es vfilan ege/ wirt gar ſchnell bewegt/ weil der menſch laufft/ aber iſt kein ſt
wegung. Ob wol aber die ſchweren reder allgemach vmb faren/ habs
doch ein ſtarcken lauff/ das man ſte nit bald ſtill halten mag. devibe. Die weil dann diſem alſo/ vnd der ſtarck lauff ſein vꝛſach niet von1 ſtercten waſſer/ iſt die vyle des waſſers/ vnd das es von der hoͤhe herabfallet 1 5agua · die bꝛeitte vnd manigfalte bꝛettlin vnd gefið/ ein vꝛſach ſollicher bewandoch muͤſſen die gefider das waſſer ſo vnden für lauffet nit anruͤren. edas waſſer oben herab fallet vnnd deſſen vyl iſt/ mehꝛet es den trib.aber bꝛeit ſeind/ moͤgend ſie mehꝛ waſſer faſſen. wann auch deren vo ander lauff in ſeinem gang ſteth bleiben. Wann aber die gefider das wa ſam,ruͤren/ wirt ihꝛ lauff verhindert. vnnd deßhalben ih: bewegung lat Juimer vnnd ſchwecher. Wie aber die bewegung ſo ſich enderet⸗ beſch⸗ vndauch diſes ſo man zeücht/ moͤge geſtillet werden/ iſt ʒům theil geſagt 15 inſoll geſagt werden. wie aber auß einem lauff ein anderer ent and 45 melſonderheit an anderen oꝛthen eroffnet. Auff diß mal abe r ſo ll es 15 1