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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLVI
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cccclvi Pon mancherlei wunderbarendie dicke feüchte wol außzůwerffen/ treybet den ſchweyß auß/ hinderel 1krampff/ vnnd dienet faſt wol den nieren. Wann man folium nd 1oder Indiſch blatt hette/ machet es für ſich ſelbs faſt ſchoͤne wein. Le 3ret aber das Schoͤnum mehꝛ der artzney/ ob es wol ein gůttẽ geſchnhat. dann es iſt nit gleich ein yedes ding ſo ein gůten geꝛuch hat/ in den k m thůnd/ wie auch die roſen vnnd violen nit. doch thůt man die roſen 1lich in den eſſig/ vnnd iſt diſer geruch dem eſſig gůt/ aber dem wein nit.violen dienend keinem. ſch weyß wol daß ich diſe herꝛlich gůtt tren 1wan in Teütſchland getruncken/ doch iſt mir vergeſſen an woͤllichem 775wann du recht mit vmbgheſt/ ſeind ſie gar gůt. Was auß negelin/ imm 11oder imber bereittet wirt/ hatt ein ſtarcken geruch vnnd geſchmack. dman über diſe dꝛey ſo in einem lümplin ligend/bꝛenten wein ſe chüttet rdemnach den becher mit weſchet/ gibt es dem wein ſo man trincket gar. es ſeind liebliche vnnd milte wein/ woͤlliche man mitt muſcatnuß v. pe,Amomen alſo an ſtatt der voꝛgenden bereitet. dann wann ſie recht tenriert/ überkommen ſie ein feine lieblichkeit an geruch vnnd geſchmac f imein ich habe rechten Amomum gſehen/ doch will ich nit darum̃ kempſſ

chen geruch hat/ alſo daß du ab allen ein wolgefallen tragſt. Man mas 70nit allein auß einfachen/ ſonder auch vermiſchten artzneyen die krefft/ ve-ſer /oͤl/ vnnd geruch außʒiehen. gleicher geſtalt mag es mit dem feün aal.mung/ oder außtruckung beſchehen⸗ wann du nur der natur nach 5 0Doch ſoll man allein diſes wüſſen/ daß die zůſamen geſetzten artzne⸗. nlſo vyl ſchwecher dann die einfachen ſeind/ ſo vyl die kunſt ſelbs von 1 1tur an ſtercke überwunden wirt. deßhalben habend ſie nit vyl oͤl/ m feltauch die werme nit ſo lang erʒeügen/ vnnd faulen bald. man mag ae tmitt diſtillieren etwas außrichten. dann nur allein durch Mar ye bade 95fahrend alle krefft hinweg/ oder es werden die artzney verderbt vnd heldiſtilliert. doch bſchicht diſes auch nach eigenſchafft deren dingen⸗ außlichen ſie gemachet ſeind. N 585 r be-Man ſoll auch in den diſtillierungen auff der zůſamen kommung 1 fh,5 wegungẽ acht nem̃en. als wañ dz queckſilber feüwꝛ fleücht/ hin agleben eet. Woͤlche nun dz queckſilber auß der erden ziehend/ die legen grun ehenſer/ ſo ein eng mundloch habend/ demnach wann ſie diſe vergraben⸗ ſo fa-ſte andere geſchirꝛ darunder/ vnd machend oben ein feüwꝛ darauff⸗ vndret das queckſilber auß zwifacher vꝛſach hinab/ von der ſchwere weg nal,weil es deß feüwꝛs rauch fleücht. Es iſt nach ein andꝛe komlichkeit hieß o/lich daß auch ein gering feüwꝛ hie genůg thůt/ ſonſt wurde es von ein Fleinßen verzeert. dazu ſoll man es vnder ein kleins ſetzen. Es iſt auch⸗ 940feüwꝛ genůg ʒů leichten dingen/ als violẽ. alſo ſoll man in der kochun lichealle ding acht haben/ dann über diſes/ daß die ſubſtantz von einem, fahlfeüwꝛ den mehꝛentheil verzeert/ wirt auch das überig verderbt/ vnde!?alle krafft daruon.. r undiMan machet auch etliche diſtillierung durch ſchwitzen/ als dan a,auß woͤlcher ein beſonder augen ſelblin wirt/ vonn woͤllichem vyl ü. übe,hende/ oder die flecken in augen gehabt/ oder ſonſt entzündet gewe en walalle hoffnung ſeind geſund woꝛden. Man thůt im alſo. In dem 24 1 1die kreütter dlůen/ ſamblet man am moꝛgen mit dem tauw augen un 1⁰

dann was ligt daran wann er ſchon nicht iſt? wann er nun ein feinen lie

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