cccclvi Pon mancherlei wunderbarendie dicke feüchte wol außzůwerffen/ treybet den ſchweyß auß/ hinderel 1krampff/ vnnd dienet faſt wol zů den nieren. Wann man folium nd 1oder Indiſch blatt hette/ machet es für ſich ſelbs faſt ſchoͤne wein. Le 3ret aber das Schoͤnum mehꝛ zů der artzney/ ob es wol ein gůttẽ geſchnhat. dann es iſt nit gleich ein yedes ding ſo ein gůten geꝛuch hat/ in den k mzů thůnd/ wie auch die roſen vnnd violen nit. doch thůt man die roſen 1lich in den eſſig/ vnnd iſt diſer geruch dem eſſig gůt/ aber dem wein nit.violen dienend zů keinem. ſch weyß wol daß ich diſe herꝛlich gůtt tren 1wan in Teütſchland getruncken/ doch iſt mir vergeſſen an woͤllichem 775wann du recht mit vmbgheſt/ ſeind ſie gar gůt. Was auß negelin/ imm 11oder imber bereittet wirt/ hatt ein ſtarcken geruch vnnd geſchmack. dman über diſe dꝛey ſo in einem lümplin ligend/bꝛenten wein ſe chüttet rdemnach den becher mit weſchet/ gibt es dem wein ſo man trincket garzů. es ſeind liebliche vnnd milte wein/ woͤlliche man mitt muſcatnuß v. pe,Amomen alſo an ſtatt der voꝛgenden bereitet. dann wann ſie recht tenriert/ überkommen ſie ein feine lieblichkeit an geruch vnnd geſchmac f imein ich habe rechten Amomum gſehen/ doch will ich nit darum̃ kempſſ
chen geruch hat/ alſo daß du ab allen ein wolgefallen tragſt. Man mas 70nit allein auß einfachen/ ſonder auch vermiſchten artzneyen die krefft/ ve-ſer /oͤl/ vnnd geruch außʒiehen. gleicher geſtalt mag es mit dem feün aal.mung/ oder außtruckung beſchehen⸗ wann du nur der natur nach 5 0Doch ſoll man allein diſes wüſſen/ daß die zůſamen geſetzten artzne⸗. nlſo vyl ſchwecher dann die einfachen ſeind/ ſo vyl die kunſt ſelbs von 1 1tur an ſtercke überwunden wirt. deßhalben habend ſie nit vyl oͤl/ m feltauch die werme nit ſo lang erʒeügen/ vnnd faulen bald. man mag ae tmitt diſtillieren etwas außrichten. dann nur allein durch Mar ye bade 95fahrend alle krefft hinweg/ oder es werden die artzney verderbt vnd heldiſtilliert. doch bſchicht diſes auch nach eigenſchafft deren dingen⸗ außlichen ſie gemachet ſeind. N 585 r be-Man ſoll auch in den diſtillierungen auff der zůſamen kommung 1 fh,5 wegungẽ acht nem̃en. als wañ dz queckſilber dʒ feüwꝛ fleücht/ vñ hin agleben eet. Woͤlche nun dz queckſilber auß der erden ziehend/ die legen grun ehenſer/ ſo ein eng mundloch habend/ demnach wann ſie diſe vergraben⸗ ſo fa-ſte andere geſchirꝛ darunder/ vnd machend oben ein feüwꝛ darauff⸗ vndret das queckſilber auß zwifacher vꝛſach hinab/ von der ſchwere weg nal,weil es deß feüwꝛs rauch fleücht. Es iſt nach ein andꝛe komlichkeit hieß o/lich daß auch ein gering feüwꝛ hie genůg thůt/ ſonſt wurde es von ein Fleinßen verzeert. dazu ſoll man es vnder ein kleins ſetzen. Es iſt auch⸗ 940feüwꝛ genůg ʒů leichten dingen/ als violẽ. alſo ſoll man in der kochun lichealle ding acht haben/ dann über diſes/ daß die ſubſtantz von einem, fahlfeüwꝛ den mehꝛentheil verzeert/ wirt auch das überig verderbt/ vnde!?alle krafft daruon.. r undiMan machet auch etliche diſtillierung durch ſchwitzen/ als dan a,auß woͤlcher ein beſonder augen ſelblin wirt/ vonn woͤllichem vyl ü. übe,hende/ oder die flecken in augen gehabt/ oder ſonſt entzündet gewe en walalle hoffnung ſeind geſund woꝛden. Man thůt im alſo. In dem 24 1 1die kreütter dlůen/ ſamblet man am moꝛgen mit dem tauw augen un 1⁰
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dann was ligt daran wann er ſchon nicht iſt? wann er nun ein feinen lie
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