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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLIX
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2 8 5 7212ſachen/ Das zehend buͤch. cccelixereweyß/ wann man die dürꝛen wurtzlen oder bletter mit dem ſaamẽ laßtuff tag einbeitzen/ darnach ſeüdet. man můß aber hie das waſſer faſt al-es einſteden/ zůletſt außtrucken/ vnd widerumb als dick wie der honig iſt/fe en. Wie ich etwan in vl pfund tauſetgulden kraut waſſer vier pfundtkngeſottenn/ hab ich dꝛey vntzen des beſten waſſers geſamlet⸗ doch nitt oefftig ʒů purgierẽ/ als etlich anzeigen/ dann ein quintlin mocht nit ſtůlgang bꝛingẽ/ doch iſt diſes der aller feineſt weg. Es habẽ aber etliche ein be-ſondere weyß. dann auß dem holder blůſt/ ſo in mitten des Meyens biß1 ꝛzaͤchmonats vnder die erden vergraben/ vnd demnach an die Son-en gelegt/ zeücht man alle tag oͤlherauß. diſes thůt man inn ein gleſen gelhre rotfarb/ hatt ein ſcharpffen vnnd ſtarcken geſchmack/ doch iſt esgar ſchoͤn. Das hartz leütert man alſo/ wie das galbanum vnnd andersan bindet es inn ein rein tůch/ vnnd laßt es inn heiſſem waſſer ſieden/ ſob. iſſet das reiner herauß. Wann man das honig(wie ich erfaren) in ein

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ſug t geſchirꝛ thůt/ ſo wirt es an dem dꝛitten theil leüterer/ ſchoͤner⸗ vnndle does 190 55 mit einem loͤffel allgemach obenherab nemmen. dann0 n das jrꝛdiſch lang gehanget/ ſetzet es ſich zůletſt an bodenn. darumbtaltbicht daſſelbig auch in dem wein/ vnd anderen flieſſenden feüchtigkei-mile woͤlche nitt bald verderbend/ oder voꝛ der ſcheidung/ wie dann diech thůt. 5

Von der Alcheme, Das li Capittel.

(Rey ding můß man inn der Alchemey wiſſen. was man wün-Nen 325 hoffen vnnd wie man diſes ſo man hoffet/ be-05 om̃en moͤge. das erſt iſt zum theil leicht/ vnd ʒum theil ſchwer/A das dꝛit iſt am aller ſe chwereſten/ das ander iſt in diſer beiden miſol fte geſtellet. dann es ſeind ſo vyl ding die man billich wünſchenle daß man ſte nit erzellen mag/ doch ſeind ſie vns vnbekant. Hargegenb. t ein yeder wünſchen/ daß er koͤndte gold oder ſilber machen/ oder auß ante en metallen zůwegenbꝛingen/ oder edel geſtein machen/ oder die ſchlechin koͤſtliche verenderen. was aber auß diſem beſchehen moͤge/ iſt faſtb wer zůwüßen. wann wir aber diſes ſchon wüßen/ iſt nochſe chwerer er-Waun wie dises bollezzäghen. Parumpſollend af die ert ſeten daßnatparheit iſt nammlich daß vyl ding verborgen ſeyend/ nitt allein in derth 1885 ſonder auch künſtẽ/ voꝛab diſer kunſt heimligkeit/ welcher groͤſſerD f diemenſe chen gar bald reich machẽ moͤchte/ ſo bald es eroffnet were.dit man aber diſe ding in ein rechte abt heilung bringe/ dienend etlicheſteit I woluſt/ die andele dem gebꝛauch. wolluſt gehoꝛen die edel ge-tien beßere metall/ dem gebꝛauch aber die farbe der geſchirꝛẽ mate-geſt vnnd anders der geleichen/ die man kaum erzellen mag. So nun diſesdal mag man dꝛey ding bey einer yeden gakktutg erdencken. vnnd deß-göſren auch hoffen. namlich daß ſie eintweders werden welches dann dasdall. oder geleuteret/ oder garauß gemachet. dz 55 vnder diſen iſt der G enigen halben ein gꝛoßer zweyffel/ vnd noch vnbekant. doch mag es in we-riſtfa

merlich beſchehen/ als wir angezeigt habend. das ander vnd dasfaſt ein ding. Wie das ander/ alſo iſt auch faſt das dꝛit erfunden ʒů8 Qq jj der beſten