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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLXII
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cccelrij Von mancherlei wunderbarenren. In Perſia fallet das verbꝛẽnet ertz von dem himmel/ woͤlches doch nitweich wirt in dem feüwꝛ/ ſonder verbꝛeñt. Es iſt auch bey Vergen ein trefffenlich groß eyſen vom himmel gefallen/ wie man ein ſtuck vonn diſem⸗ 55dem künig Coꝛaſcenen geſchicket/ hatt er befolhen ſchwerter darauß zumchen. weil aber 70 auß kleinen kernlinen/ die dem meer hirß züuergleh

chen/ zůſammen kommen/ oder ein wenig groͤßer/ hatt man es nit moͤgezůſammen ſchmiden. 5 i

Es wirt auch an ettlichen oꝛthen das waſſer ſteinẽn/ vnd verenderenſich die Element vndereinanderen/ wann man auch den lufft zwifch⸗ zweherten dingenn zůſammen ſchlecht/ wirt inn einem augenblick feüw: datauß. Es überkommet auch das ert kunſtlichen(als voꝛgeſagt) des geoder ſylbers farb. Es treibet der metallen rauch/ voꝛab des bleys dasqueckſilber zůſammen. es machet auch die rinden von Gꝛanat oͤpfel das ey,ſen ſtahel. vnd iſt zwar diſes alles waar. Er ſetzet auch daß die kunſt-nachuolgerin der natur ſeye/ auß Ariſtotelis meinung im vierdten bůchvon Meteoꝛen.

Die weil dann die natur durch jr kochung vnnd leüterũg auß dem ſ che,bel vnnd queckſilber/ gold vnnd ſilber machet/ mag es durch kunſt auch 15wegen gebꝛacht werden. Wann aber yemand für würffe/ wann das c 8vnnd eyſen auff jr ſtatt kommen/ moͤge es nit mehꝛ gekochet werden⸗ odewider einer temperierten ſubſtantz kommen. antwoꝛtet er/ es ſeye zwe),ley ſchwebel darinnen. der ein außwen dig gebꝛaten vnnd verbꝛenner/ eches ſich abſünderet/ wañ das metall durch den ſtein gold wirt. das.der iſt mit des queckſilbers ſubſtantz gar vermiſchet/ vnnd mag nit von,3 abgeſundert werden/ gantz rauw vnnd vnrein/ vnnd aber gar Wverbꝛennt. 8 8 4Wann man ihnen wider fürwürffet/ daß die ding ſo ein vollkemmegeſtalt bekommen/ nit moͤgend inn andere verendert werdenn/ antwo 10er/ diſes ſeye wol vonn diſen waar/ ſo nach der nateürlichen oꝛdnundgemachet/ daß ſie andere bekommen moͤgen. wann ſie aber alſo gemach, 1ſeye es nitt waar/ daß man hie beſchließe/ ynnd bꝛinget ein exempel 17den eyeren/ dann die ſelbigen werden in huͤnlein geenderet/ wiewol ſie vohin ihꝛ beſondere geſtalt gehabt. lc.Wann nun yemandt wider fürwürfft/ es moͤge des feüwꝛs werme ngeberen oder machen/ als inn voꝛgenden buͤcheren bewiſen woꝛdenwoꝛtet er gar nicht darauff. Er moͤchte aber anzeigen/ daß die huͤnlin me/den ſchalen ſchlieffend inn Aegypten land/ allein von deß feliwꝛs wer nwie dann mencklich bezeügt. alſo fuͤret er auch harein/ es moͤchte auß einvnuollkommenen metall durch des feüwꝛs krafft/ ein vollkommen?den/ wie ein hůn auß dem ey. 8 und

Daß aber die metall inn vergleichung des golds vnuollkommen/ diſedoch einer arch ſeyend/ zeigt er durch ein exempel an/ nammlich daß 1aſo erſtaunet/ oder den boͤſen fallenden ſiechtagen an jhnen habend/ zw lbenle ſubſtantz behalten/ vnd aber doch ihꝛ nateürliche würckung nit 98 aſengen. darum hab das bley vnd ertz auch des golds ſubſtantz/ aber nit chwürckung. Ich thůn noch diſes hinzů/ welches ich verſtand gem g zů-fürgewoꝛffen werden/ ammlich daß diſe ding nach der natur oꝛdnun auch

ſammenn gefuͤgt/ woͤlche kein andere würckung habend. woͤlch bend

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