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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLXVII
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ſachen/ Das zehend buͤc. teeclrvij 0

13 hie za dienet auch/ daß der handel ſelbs mit den woꝛten vnnd des nam-0 ons außlegũg ſtim̃et/als etwã anderer zeit angezeigt. dañ durch dẽ Ar-0 cum oder auripigment/ wirt das ertz dẽ ſylber geleich/ vnnd iſt in demülbigen etwas golds begriffen. Wann die Sybilla nit diſes/ hatt ſie woln anders moͤ gen anzeigen/ ſo faſt nützlichen iſt. Dem ſeye wie jm woͤlle-f. bi die außlegung oder Inuentio vnd erfindung iſt wunderbar/ alſo daß15 billich in das bůch der Subtyliteten ſolte geſtelt werden/ wann es nach dem end gebꝛacht. 8Deßalben ſoll in dem Arſenico das fundament eines gegenwertigẽ nu-15 gen/ auch des werck anfang /wie in dem chalcant ein anfang/ daß dasiſſen ſo l in ertz geenderet werdẽ. dann es enderet ſich die farb gar bald. Es1 gewüß war/ daß in meiner gegenwertigkeit Padua ein ſtuck ſylber iſtſoes vv Cronen verſetzt woꝛden/ woͤlches man vyl mehꝛ wert geachtetdes doch kaum vier Crouẽ wert geweſe en. darumb iſt ein klag auß der armẽbir fur den Schultheißen kommen/ aber es was vmb ſonſt. diſes iſt aberfanes anderen wegs zůgangen/ dann daß man dem ertz Arſenic gebꝛaudead Alſd mag man auch alle metall ſtein machen. dann ich hab geſehende, auß bley ein ſtein woꝛden. Wann diſes auß gold vnnd ſylber beſche-dil mochte es faſt nutzlich ſein. dann man moͤchte es heimlich vnder einesu geſtalt daruon bꝛingen. 7 8d 2 metall 99 85 wirt/ můß vorhin kalch werde(diſes beſ⸗ chicht Nerall gi15 eitwꝛ inn dem ofen/ wann man auff die gluͤend matery allein eſſig kalch.hin ber/ oder ſaltz darzů thůt/ wann man ſie kochet) demnach wann dz ſaltz5 genommen/ ſoll man es in waſſer oder weichem ertz ſtoßen vnd darein 5da on. es werden aber auch die metall durch ſaltz vnnd feüwꝛ 3ůů kalch/ oderdarch ſcheydwaſſer /oder wann ſie zerſtoßen vnnd use ib er gethon-zunnach mit ſaltz zerſtoßen/ zůletſt wann das queckſi lber/ ſaltz vnd waſſer8. eg gethon/mit feüwꝛ. Man machet gemeinlich falſche vnd erdichte e-8 Iſtein mit cryſtall/ ſaltz/ chalen/ vnd durch ein beſondere farb. in Sma-leo den mit roſt/ in carbunckel mit cinober/ inn Sapphiren mit dem ceruek himmelblauwen ſtein/ alſo geth es auch mit anderen meralliſchenan/ die an der pꝛoportz ſich den edlen ſteinen vergleichen. Man ma-geſt uch die Onychen allein durch das ertz/ doch mit ſaltz beſſer. Die edlen08 ein aber machet man auß zweyen ſtucken cryſtall⸗ wann man ein farbV wiſchen legt/ vnnd ein hellen vnd dünnen maſtix. doch nit beſſer dañſe in n das ober theil ein gůt edel geſtein/ vnd aber dünn iſt. dann wann di-mei old gefaſſet/ werden die werckmeyſter ſelbs mit betrogen/ als voꝛ ge-et woꝛden.

Hon glaß kunſt⸗ Das lij Capictel.

N1 ND

Vg der vꝛſach/ ſo ein eryſtall waſſer enpfacht beſchicht auch

daß das glaß ſolliches thůr/ wann es winter zeit lang vnder

Meß demſchneelige. Lo iſt auch gürsüuerſthen(wie die waſſerdgeich n 0 daͤmpff/ ſo gefroꝛen/ waſſer werdẽ/ dieweil wir ſolliches raͤg-ein u d eyſen vnd marmolſtein ſehe. Piſes wül noch dee e ett voꝛhãdẽ/ wie es moͤge ſo vyl lufft an ſich ʒiehẽ/ aber doch 7 5