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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLXIX
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ſachen⸗ cecelxixſte ſchon auff den bodẽſchlůg. Du verwunderſt dich wol/ aber es iſt keinerwerck/ dann es bꝛicht von dem lu vnd ſpꝛingt aber der lufft eylendtbt einem ſubteylen ding darumb biche nicht das ſubteyl iſt. doch iſt dieſubteyle vyl mehꝛ in dem glaß/ dann anderen dingen. Ich hab ein hüle/ ge-bürg/ vnd thier mit farben auß glaß gemachet geſehen/ man hette glaubetwere von wachs bereittet. doch mocht ſolliches der wol erkennẽ/ woͤlcherdie pfeyl vnd andere kleine ding/ ſo daꝛbey waren/ recht beſehen. Es kondtaber diſer werckmeiſter alles ſo ſubteyl zůbereitten/ daß er ein wagẽ mitt dẽachſen gemachet/ die vndepeineno mucken flügel ſthen mochten. Solchedere ding/ weichend zwar den alten werckmeiſteren gar nicht. diſes allesdat drey ding an jn eim ſcharpff geſicht z ſehen ei nſubteyle matery/ vnddarumb auch ein klaberechte dann wir haben diſes in den bůcheren d Subteyliteten angezeigt/ dar ʒů ye mehꝛman dz glaß bꝛent/ ye ſubteyleꝛ es wirt/deßgeleichen wann man ſubteyl vnd recht in den henden mit vmbghet.Diſekunſt wirt alſo. D h bꝛenfenglaß ſtück lin allerley farben(mancher folches Venedig/ wie faſt alle andere ſchoͤne ding) hebt man zůmecht wann ſie auch als ſubteyl vnd weich woꝛdẽ/ wie du begerſt/ hebtfe eylend an dz oꝛth/ vnd bꝛicht ſie ab oder ſtreckt ſie weytter auß. bꝛauauch von der ſchnelle wegen beid hend darzů es iſt in ſollichen dingen01 ſchwerer von dem anfang der rechten kunſt kommen/ dann in anden den anfang erlangen. 55Das 5 i 8 auß waldfaar eſchen/ dann es iſt erwas ſal-es darbey/ vnd chali gleich. darum̃ wirt es beſſer. es falet auch nit/ es můß. untzbarkeit bey denen dingen ſein wie auch bey dẽ meerſchnecken aͤſchẽ.nn es iſt ein feißte vnd e feüchtigkeit darbey. man ſoll auch die glaß-chung nit für gering achten. Se gruͤnem glaß/ daß blütrige maaßẽ vnd eines opf-fees geſtalt hat/ woͤlches nit minder dann ein edel geſtein halten. dieweil0 großer wunder werck in der kunſt gefunden/ ſo der natur etwas geleich-' tt nig/ dann man in der natur ſe elbs hette erwarten moͤgen. wie auch diſesdel lo neüwlich erfunden/ daß auß einem geſchir: ein linten wirt vnd wi-num die liviẽ getrayet wie ein ſchneck/ alſo daß ein geſchir: darauß wirtds ißt ches man wein thůt/ vnd lauffet doch nicht den ſſ palren harauß. dtſeulſt von Hiſpantern erfunden/ vnd iſt fein an ſechen/ dieweil es alſo gebert daß es allenthalben anhanget/ vnnd ein theil in das ander kom-met. Das glaß wirt am meheſten durch bley weich. es wirt auch zaͤch/wann man es lang bꝛent. man můß ʒů erſt das bley vnd me-tall kalch machen/ dann der vnlautter vnnd dünckler theil verzeert ſich/ vnd beleibt doch deſſen krafft in dem glaß.

Ar bJERo,