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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCLXXII
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tecelxrj Von mancherlei wunderbarenſtalt das B in dz h. Man mag aber auß diſem allen wol můtmaßen/zů aitdaß in einem yeden wind ein centrum vnd mittel punct ſthet/ wiewol mavermeinet es werde der bꝛeitte nach das gantz ſchiff getriben. Als in dẽ windA C Biſt das centrum bey dem BC. widerumb wann das ſchiff in demiſt/ wirt es ſchwerlichen ſeinem fürgenommen oꝛth moͤgen gerichtet weden. vnnd wie weitter es von dem puncten D ſthet/ ye ſchneller vnnd leichlicher wirt es getriben. demnach wirt das ſchiff für vnnd fur die diechen en-deren/ nach dem vnnd es weytter fürgefahꝛen. man můß aber dann allge-mach auch den ſegel enderen. letſt weil die ſchiff gegen dem D mit arbeitdurch die růder vnnd diechſen kommen muß es mit den ſeglen beſeytz du-har fahꝛen/ vnd von der rechten ſtr abweychen/ vnd diſes von der dieſen vnd ſeglen wegen/ vnd demnach auch ʒů dem fürgenommẽ oꝛth kom̃en-Deßhalb beſchleůßt man letſt daß das ſchiff an ſein beſtimbt oꝛth koſßenmoͤge/ wañ ſchon der wind geſtrackt gegen jm ghet/ doch langſam vnd migroßer arbeit/ vnd der mehetheil nit ongefahꝛ. 1Es iſt aber offenbar daß nicht daran gelegenn/ es beſchehe die reflexionvnnd widerkeerung in großer weytte oder in kleiner/ woͤlches doch ſicher 5iſt. Dann die g efahꝛ iſt nit ſo groß voꝛhanden/ daß ſich der wind endere dallein wo ſich der mittel punct deß winds enderet/ beſchicht/ daß man 9nit fürfahꝛen mag. Deßhalben wann in großer weytte ſich die diechſel enderet/ vnnd der wind auch anderſt wirt/ verghet die nutzbarkeit..5 Darumb iſt vyl ſicherer/ man endere in einer großen weitte die diechſe,vnnd ſegel nit. es iſt aber beſſer vnnd nutzlicher wann man enderet/ da ies dir nit faͤlen moͤge. Wañ aber das ſchiff in einer enge oder ſchooß iſt/ uge es durch kein kunſt fürfahꝛen/ wann der wind darwider iſt. deßhalbẽ 1gibt es ſich/ weil es ſich nach nit angefangen bewegen/ daß die ſchi f

vyl groͤßerer arbeit/ wann der wind gegen jnen ghet/ auß dem geſtad ah 0dann wann ſie jren angefangnen lauff vollbꝛingend/ nach dem ſie auß d 1geſtad kommen ſeind. Man ſoll aber die gefahꝛ vnd ſicherheit deß ſe wife 1ſo vermercken. Dann ein ſicherheit iſt nicht anderſt/ dann wañ man de 9

fahꝛ halben ſicher iſt. 81 0

cchiſgalafr. Es ſeind aber ſibenerley gefahꝛ/ vnnd moͤgend nit meh: ſein. Eintweilg

wirt das ſchiff inn den würblen verſincken/ vnnd mitt dem waſſer vera

cket werden/ als voꝛ zeytten in Charybden. doch beſchicht ſolches ſelten en

dem meer/ vnnd inn den flüſſen zům offteren mal/ von wegen der run ah-

bewegung. Es iſt aber diſes ein geſtrackte bewegung/ weil ſte vnderſich f if

ret/ wie auch den ſteinen beſchicht/ ſo in das waſſer gelaſſen. Oder das ſclt-

fahꝛet an die felſen/ vnd zerbricht. dann es hat vyl berg vnnd bühel dale a8

ſten. es zerbꝛicht aber von dem ſtarcken trib der waſſeren vnd winden la

es mit große: vngeſtuͤme daran gewoꝛffen wiꝛt. Alſo ſagt ſeye die Schgeweſen/ woͤlche beid vmb Sicilien ſeind. doch moͤgẽ die ſchiff herꝛen

erfarenheit diſe beid wol vermeiden. vnnd ſolliches leichter in dem gi fel

meer Oceano/ dieweil alle würbel mit waſſer wol außgefüllet/ vnnd 75 cet

ſen verboꝛgen. Demnach ſeind auch ſandboden vnnd furten/ in w lich m

wan die ſchiff fallen/ anſtoſſen/ vnnd ſich von einandern thůnd⸗ oder o

men durch verzug inn große gefahꝛ. vnnd diſes beſchicht an beſonder von

then. doch iſt nit ſo große gefahꝛ voꝛhanden/ weyl ſie auß ſand/ vnd n e

ſteinen oder hertem boden ſeind. dañ weil das ſand weicht/ zerbꝛicht 1 be-