dxrij Von mancherlei wun der baren
der gleichen in einem yeden enderẽ/ aber doch das woꝛt nit. Man leße auß
einem bůch/ das mancherley noten hat/ oder ſonſt mit woꝛten ʒierlich zůmen geſetzet iſt. Als fürnemlich iſt Plinius/ Volaterꝛanus/ RhodiginusMonſterus/ Geßnerus/ die Bibel/ Gellius/ Macrobius/ vnd Crinitus-Außden Poeten Vergilius/ Hoꝛatius vnd Ouidius. Zům anderẽ der Ciero vnd Quintilianus. Es iſt auch gůt dz wir diſen leichten handel/ woͤlchenetliche ſchweꝛ beduncket/ durch ein exempel anzeigen. Man lißet in deß pbnij Epiſtlen/ Aldiner truck Anno iʒis im Junio/ an dem viv blatt.Du meinſt vyllicht ich hab meiner lieb zů vyl zů gebẽ/ vnd die ding mehlerhebt dañ aber billich geweſen. dabis(ueniam) oder du ſolt mir verzeichvnd es dir gefallen laſſen/ vnd diſes wol einbilde/ dz die frauw/ ſo kein achtauff dich hat/ dich haſſet. Wañ du nun für diſes ſo vyl nachuolgende wortßeſt an dem ſelbigen blatt/ ſo haſt du diſe Epiſtel. Ich verheiß bey meinetreüw/ du werdeſt alles vyl reichlicher finden dann ĩch dir anzeig/ wannddem Petro Namuto ein billiche ſtraff anthůſt. Diſes iſt der gantz hãdel an
diſer kunſt/ dz man die oꝛdnung in blatten behalt. du ſolt aber deß eꝛſtẽ za
da du angefangen die tag im monat bedeüten. Die rechte nam̃en vnd zůmen ſolt du bey den erſten bůchſtaben in woͤꝛteren anzeigen. damit man
ber den anfang vnd das end habe/ ſolt du die zwen erſt bůchſtaben groß me
chen zwiſchen woͤlchen der nam̃ vnd der zůnam̃ ſthet. Wañ aber dir ein womanglen der Epiſtel verſtand zů erfüllen die du ſchꝛeibſt/ oder wann ander ſelbigen mehꝛ ſeind/ ſolt du diſe zwiſchen zwo Parentheſes/ ſo klein veſ
zeichnet/ ſetzen als diſes(ueniam) dann wañ man diſes woꝛt ee wa
Alles mit dreybůchſtabẽ 3ſchreiben.
es auß dem bůch ʒwiſchen eingeſetzet/ wirt es alle oꝛdnung verkeeren vnein große verwirrũg bꝛingen. Deßhalbẽ iſt gnůg wañ mã deß authoꝛis naßfür ds zeichẽ hat/ vñ deſſen ſo es getruckt/ damit man ein gleichfoͤꝛmig eyplar kauffen moͤge. Wan du daß ſelbig haſt/ ſo ſůch deß monats tagẽ zal! 1ein andere ſo vm̃ ſonſt hinein geſetzt/ vnd dz blat ſo ſich zů der zal reimet öwoͤlchem liß die woꝛt deiner epiſtel/ wie vyl du an ein anderen findeſt⸗ de-nach ſchꝛeib ſo vyl die zů nechſt harnach volgẽ auch auß. Auff diſes keer dizů dem volgenden/ vnd bedenck alle woꝛt/ ſo veerꝛ vnd dich kein virgelh 1deret(wie geſagt iſt) vnd ſtell ſo vyl nachuolgende an die ſtatt/ biß du 30 5großen hauptbůchſtaben kom̃eſt/ ſo wirſt du dann auß denẽ/ ſo darzuiſheſthond/ der menſchen nam̃en vnd zůnam̃en verſthen. Diſeꝛ handel iſt l 9eon ein ůͤbũg/ wiewol er nach leichter wañ ein uͤbung daꝛzů kom̃et. Wunee0 auch an einem beſonderen oꝛth der epiſtel oder ſendbꝛieff zů weg 1ꝛingen. Wir habend aber deren dingen ſo mehꝛ bedeüten dann geſi abeiſt/ ein exempel in buͤcheren der Subttliteten geben. 1Nun woͤllend wir auch ein andere weyß Frantzen Offuſten deß Gelde zzanzeigen. Man mach ein tefelin auß perment oder metall dꝛithalben.ſtaben bꝛeit/ vnd vmb das halb lenger dañ ſte bꝛeit iſt/ man theile aunlenge in dꝛey gleiche theil/ vnd ziech linien darzwiſchen/ aber die bꝛeltt 0zwen theil vnd ein halbe/ oder in fünff theil. von den fünffen ſünderen eygegen der lincken hand durch ein linien von den anderen/ die überigen 4vnderſcheid auch mit ʒwo linien/ ſo gerad ſeind. Die erſt linienaber/ woͤlche zwey ſpatiẽ begreyfft/ die zeüch obenhar allein ſoweyt hinauß/ als dz linck ſpatiũ bꝛeit iſt. Diſes iſt alles in demexẽpel ſo beſeytz ſthet bekañt. Im erſten ſpaciẽ gegen ð lincken
hand/ ſchꝛeyb bůchſtaben hinein/ wöͤlliche du wuͤt/ als namlich 25
dih,