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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DXLII
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Oelniſt nuz

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drli Pon mancherlei wunderbaren

wol auß ſtrecken/ vnnd an das leder oder leinwadt binden/ in woͤlchen das

edel geſchirꝛ ſtecket.

Auß diſen kleinen dingen hab ich treffenlichen großen nutz⸗ alſo daß ich vyl ſoꝛgſam geachtet wurde/ wann ich ſie all erzellenn ſolte. ich mag aberdiſe auch nit vnderlaſſen. Wer kan deß vylfaltigen nutz am firnuß oder o 4trůßen geſchweygen:! dann es ſagend Varꝛo vnnd Cato /woͤllichen man onzweyfel glauben ſoll/ dieweil ſie auch ding ſo der warheit gemaͤß/ anʒeigenwann die oͤlrrůßen auff das halb eingeſotten/ vnnd harnach der boden/ dieeck/ vnnd der fůß an dem trog mitt geſalbet/ vnnd es harnach wol ertrück-ne /ſo ſchmeckend die kleider wol darinnen/ vnnd thůnd ihnen die ſchabenicht leid. dann die ſchaben/ würm/ vnnd ameyßen ſeind der oͤltrůßen-ſo feind/ daß ſie allein vonn dem geruch ſterbend. es kommend auch keineſchaͤrmeüß/ da die oͤltrůßen verſchüttet/ vnnd wachßend keine kreüter/ daman ſie angeſtrichen hat. darumb iſt gar gůer wann man die ſcheüren vnboden mitt beſtreicht · es werdend auch die hoͤltzer ſo mitt beſtrichen⸗ glan-tzender. vnd wirt das eyſen vnd ertz/ wann du die voꝛhin wol abtrückne ö

vnnd harnach beſtreichſt/ nitt roſtig. wann du auch diſe rauw an die dür

hoͤltzer ſtreicheſt/ ſo bꝛennen ſie wie die liechtſpaͤn..Es ſeind aber diſer dingenn(wie geſagt) vnzalbar vyl. man machet dibein treffenlich weyß wann man ſie in waſſer vnnd kalch ſeüder/ vnnd fivnnd für verſchaumet. das perment wirt als durchſichtig wie ein glaß/ v,doch nitt zerbꝛüchlich/ wann man auff einem glatten warmen eyſen allg-mach dañen oder füechten hartz daꝛuff ſtreichet. diſes iſt faſt kom̃lich die 27ſtronomiſchen inſtrument darauß machen. ſonſt machet man diſes anmitt dem weyſſen vonn dem ey/ Arabiſch hartz/ vnnd verſchaumbten 10nig. Die maler klopffend das weyß inn dem ey mitt feygen ſtylenn die klezerſchnitten/ daß es inn einer ſtund gleich wie waſſer wirt/ vnnd daß naß,mehꝛ/es überkommet deß leymes krafft/ alſo daß man es inn die farbenſchüttet/ vnnd vonn ſtundan für Arabiſch hartz bꝛauchen mag. nIch hab auch erfaren/ wañ man Bꝛeſilien klein zerſchneidet/ vnnd.weinſtein oͤl leget/ daß es geleich rote dinten wirt/ mitt woͤllicher man ſch zben mag/ darzů ein feinen ſchein hatt, diſes beſchicht darumb/ weyl dunſcharpff vnnd ſubteyl/ darzů ein mittel ſubſtantz(alſo reden) zwiſchdem oͤl vnnd bꝛ enten wein. a f pylEin ſubteyle ſeyffe ferbet auch die negel an den fingeren/ alſo daß ſchm-rag ein rote farb behaltend. Es hatt ein betrug etwan ein nutzbarkel eder ihm/ alſo betriegen etlich ſcherer das gemein volck/ wañ ſie die geſch odtmitt rotem wein weſchend/ damitt diſe rot ſcheinend/ wann auch del votenach voꝛhanden/ dann alſo beredend ſie die ſchlechten leüth bald⸗ wannehe beruͤffet woꝛden/ hette dem krancken moͤgen geholffen werden · mittetwan ein krancker on gefahꝛ wider geſund woꝛdenn/ weil das geſchn ingfaſt ſchedlich geweſen/ überkommend ſie ein großen rům auß diſem beedann die roͤte vnnd der glantz ſthond nitt tieff inn der wunden/ vnn ſeſt.mend nitt auß krafft der natur/ ſonder auß deß weins ſcherpffe ob ees dienet auch diſes nicht inn deß haupt wunden/ ſonder allein inn denſchigen vnnd wuͤſten. manDer neßlen ſaamen/ feigen ſchoͤßlin/ melonen ſtücklin/ oder wan al, 7offt kalt waſſer eingeüßet/ dieweil das fleiſch ſeüdet/ voꝛab wann gen ein

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